30. Januar 2020

Johnson & Johnson entwickelt Impfstoff gegen das Coronavirus

Als Reaktion auf den Ausbruch des neuartigen Coronavirus (auch bekannt als 2019-nCoV oder Wuhan-Coronavirus) hat Johnson & Johnson (J&J), der Mutterkonzern von Janssen, kurzfristig Ressourcen bei Janssen Pharmaceutical Companies mobilisiert. Das aktuelle Coronavirus gehört zu einer Gruppe von Viren, die als Coronaviren bezeichnet werden und das Atmungssystem angreifen. Zusätzlich zu der laufenden Entwicklung eines Impfstoffkandidaten arbeitet Johnson & Johnson mit Partnern zusammen, um eine Datenbank mit bestehenden antiviralen Therapien zu überprüfen. Die Identifizierung von Verbindungen mit antiviraler Aktivität gegen 2019-nCoV könnte dazu beitragen, den aktuellen Ausbruch des Coronavirus sofort zu lindern.

„Johnson & Johnson widmet sich seit langem dem Kampf gegen bestehende und aufkommende Epidemien. Wir unterstützen globale Bemühungen, bei denen wir die größte Wirkung erzielen können. In diesem Zusammenhang arbeiten wir weltweit mit Regulierungsbehörden, Gesundheitsorganisationen, Institutionen und Vereinigungen zusammen. Damit stellen wir sicher, dass unsere Forschungsplattformen, die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und unsere Expertise über den Ausbruch von Krankheiten optimal genutzt werden können. So wollen wir dazu beitragen, diese weltweite Gesundheitsbedrohung einzudämmen“, sagte Dr. Paul Stoffels, Forschungschef von Johnson & Johnson. „Der jüngste Ausbruch eines neuartigen Erregers unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, in die Vorsorge, Überwachung und Reaktion auf Infektionskrankheiten zu investieren. Nur so können wir sicherstellen, dass die Welt potenziellen Pandemie-Bedrohungen weiterhin einen Schritt voraus ist.“

Das Impfstoffprogramm wird Technologien von Janssen nutzen (AdVac und PER.C6), mit denen sich die Produktion eines optimalen Impfstoffkandidaten schnell erhöhen lässt. Sie kamen bereits bei der Entwicklung und Herstellung des Ebola-Impfstoffs von Janssen zum Einsatz, der derzeit in der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda eingesetzt wird. Zudem wurden sie für die Entwicklung der Zika-, RSV- und HIV-Impfstoffkandidaten des Unternehmens verwendet.

Der umfassende Ansatz von Johnson & Johnson beinhaltet auch eine Überprüfung der Pathophysiologie des Coronavirus. Damit lässt sich feststellen, ob bereits getestete Medikamente eingesetzt werden können, um Patienten mit einer Coronavirusinfektion zu behandeln. Darüber hinaus hat das Unternehmen 300 Packungen seines HIV-Medikaments an das Shanghai Public Health Clinical Center und das Zhongnan Hospital of Wuhan University gespendet. Weitere 50 Packungen wurden an das Chinese Center for Disease Control and Prevention für ein Medikamenten-Screening zu antiviralen Eigenschaften gegen 2019-nCoV gespendet. Das Unternehmen ist bereit, weitere Spenden für Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung zu stellen, sollten diese für die Suche nach einer Lösung für 2019-nCoV benötigt werden.

Weitere Informationen zu J&Js Engagement gegen den Coronavirus finden Sie hier.

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