15. Oktober 2020

Julius-Klob-Publikations­preis für Würzburger Lungen­hoch­druck-Forscherin

 

Neuss, 15. Oktober 2020 – Zum neunten Mal wurde der Julius-Klob-Publikations-Preis für Nachwuchsforscher*innen im Bereich Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie, PH) verlie­hen: Die diesjährige Preisträgerin ist Dr. Swati Dabral vom Lehrstuhl für Physio­logie I – Schwerpunkt vege­tative Physiologie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro stiftete erneut die Janssen-Cilag GmbH.

 

Der Julius-Klob-Publikationspreis zeichnet junge Wissenschaftler für herausra­gende Arbeiten zur Erkrankungsentstehung, Diag­nostik und/oder Therapie der PH aus. Ausgelobt wird er von Janssen Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

Dabral erhielt den diesjährigen Preis für ihre Untersuchungen am Max-Planck Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim, in der Arbeitsgruppe von Dr. Soni Savai Pullamsetti zu Veränderungen des Zellstoff­wechsels bei PH und Krebs – Prozesse, die Beide mit einer exzessiven Zellvermehrung einhergehen. Ihre Arbeit „A RASSF1A-HIF1α loop drives Warburg effect in cancer and pulmonary hypertension“, („Eine RASSF1A-HIF1α vermittelte Signalschleife steuert den Warburg-Effekt* bei Krebs und pulmonaler Hypertonie) leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die molekularen Mechanismen hinter den pathologischen Gefäßveränderungen bei PH aufzuklären. Veröffentlicht wurde die Arbeit in Nature Communications 10, 2130 (2019). Die Preisvergabe erfolgte im Rahmen der Eröffnung der 86. DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie) Herbsttagung und der Herztage der DGK in diesem Jahr virtuell. https://dgk.org/preise-und-stipendien/mit-bewerbung/julius-klob-publikationspreis/

Initiiert hatte den Preis Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH. Actelion gehört seit 2017 zu „The Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson“ und ist mittlerweile als Therapiegebiet „Pulmonale Hypertonie“ im Unternehmen integriert.

*Warburg-Effekt: eine Veränderung des Glukose-Stoffwechsels bei Krebszellen, der auch bei PH beobachtet wird

 

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