DER FORTSCHRITT DES FORTSCHRITTS: DARZALEX® – Erste Antikörpertherapie beim Multiplen Myelom mit dreifacher Zulassung in der 1. Linie* und zweifacher Zulassung in der 2. Linie**


DARZALEX® in der 1. Linie

Hier geht es zu den Studiendaten zu DRd, DVMP und DVTd in der 1. Linie*
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DARZALEX® ab der 2. Linie

Mehr Informationen zu den Studiendaten zu DRd, DVd und zur DARZALEX® Monotherapie
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Anwendungsgebiete

Erfahren Sie hier mehr über die Anwendungsgebiete und Wirkmechanismen von DARZALEX®
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EHA 2020 | 11.-14.06. | Virtuelle Kongresswelt

Mehr Informationen zur Jahreskonferenz der European Hematology Association (EHA 2020)

 

Weitere Kongresse & Veranstaltungen

Anwendung und Dosierung

Informationen über die richtige Anwendung und Dosierung von DARZALEX® je nach Indikation und die Unterschiede der einzelnen Kombinationen finden Sie hier
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Veranstaltungen

Erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Veranstaltungen und Kongressen rund um DARZALEX®
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Expertenmeinung & Servicematerial

Hier finden Sie Expertenmeinungen und Servicematerialien rund um die Anwendung von DARZALEX®
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* DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen: in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison (VMP) oder Lenalidomid und Dexamethason (Rd) bei nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (MM); in Kombination mit Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (VTd) bei transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem MM.
** DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen: in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) oder Bortezomib und Dexamethason (Vd) bei Patienten mit MM, die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben.

Quellen

  1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
  2. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung.
  3. Mateos MV et al., Subcutaneous Versus Intravenous Daratumumab in Patients With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (COLUMBA): A Multicentre, Open-Label, Non-Inferiority, Randomised, Phase 3 Trial Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
  4. Chari A et al., Subcutaneous Daratumumab Plus Standard Treatment Regimens in Patients With Multiple Myeloma Across Lines of Therapy: PLEIADES Study Update. Poster 3152 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
  5. Usmani SZ et al. Greater Treatment Satisfaction in Patients Receiving Subcutaneous Versus Intravenous Daratumumab for Relapsed or Refractory Multiple Myeloma: COLUMBA. Poster SP-084 presented at IMW 2019; September 12–15, 2019, Boston, Massachusetts.
  6. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38. 

BREIT EINSETZBAR – Zugelassen für alle MM-Patienten1,2,+

ANWENDUNGSGEBIETE VON DARZALEX® 

DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen:
 

  • in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison (VMP) oder Lenalidomid und Dexamethason (Rd) bei nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom.1,2
  • in Kombination mit Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (VTd) bei transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom.1,2
  • in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) oder Bortezomib und Dexamethason (Vd) bei Patienten mit Multiplen Myelom, die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben.1,2
  • als Monotherapie bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom, die bereits mit einem Proteasominhibitor und einem Immunmodulator behandelt wurden, und die während der letzten Therapie eine Progression zeigten.1,2

 

+ DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen: in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison (VMP) oder Lenalidomid und Dexamethason (Rd) bei nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (MM); in Kombination mit Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (VTd) bei transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem MM; in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) oder Bortezomib und Dexamethason (Vd) bei Patienten mit MM, die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben; als Monotherapie bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem MM, die bereits mit einem Proteasominhibitor und einem Immunmodulator behandelt wurden, und die während der letzten Therapie eine Progression zeigten.1,2

 

    Mögliche Therapieoptionen beim Multiplen Myelom

    1. Linie (transplant)
    DARZALEX®-VTd
    VTd Vd

    1. Linie (non-transplant)
    DARZALEX®-VMP DARZALEX®-Rd
    VMP VRd Rd
    Ab 2. Linie
    DARZALEX®-Vd DARZALEX®-Rd
    Rd ERd IRD KRd Vd PomVd VPLD V mono Kd
    Ab 3. Linie
    DARZALEX® (mono)
    PanoVd Pomd EPomd IsaPomd

    Bitte beachten Sie die vollständigen Anwendungsgebiete der Arzneimittel in der jeweiligen Fachinformation.

     

    d: Dexamethason; E: Empliciti® (Elotuzumab); I: Ninlaro® (Ixazomib); Isa: Sarclisa® (Isatuximab); K: Kyprolis® (Carfilzomib); M: Melphalan; P: Prednison; Pano: Farydak® (Panobinostat); PLD: CAELYX® (peg. liposomales Doxorubicin); Pom: Imnovid® (Pomalidomid); R: Revlimid® (Lenalidomid); V: VELCADE® (Bortezomib)

     

     

    MEHR ZU DARZALEX® UND DEM MULTIPLEN MYELOM

    CD38 als Angriffspunkt für eine Therapie des Multiplen Myeloms

    CD38 ist ein 45 kD Ekto-Enzym, das an der Zelladhäsion, Signaltransduktion und der intrazellulären Calciumregulation beteiligt ist.3,4Das multifunktionales Enzym wird stark auf malignen Myelomzellen exprimiert, unabhängig von der Zytogenetik oder dem Stadium der Erkrankung.5,6​ In geringerem Maße tragen auch normale lymphoide, myeloide und einige nicht-hämatopoetische Zellen CD38 auf ihrer Oberfläche.4

     

    Aufgrund seiner Eigenschaften und des charakteristischen Expressionsmusters – hohe Dichte auf Myelomzellen und keine oder nur geringe Expression auf normalen Zellen – bietet sich CD38 als Target für eine zielgerichtete Myelomtherapie an.

     

    Innovativer Wirkmechanismus von DARZALEX®

    DARZALEX®, ein vollhumaner IgG1-monoklonaler Antikörper, ist die erste zugelassene Therapieoption beim Multiplen Myelom, die an CD38-exprimierende Zellen bindet. DARZALEX® induziert nach Bindung an CD38 den Tumorzelltod durch seine direkte Antitumorwirkung sowie durch systemische Immunmodulation.1,7Die CD38-Inhibition hilft dabei, viele am Tumorwachstum beteiligte Prozesse zu stören7–9​ und kann in der Kombinationstherapie so Rückfälle signifikant verzögern.10–13​

    Wirkmechanismus von DARZALEX®

    Effektive Therapien frühzeitig einsetzen, damit mehr Patienten langanhaltend profitieren können14,*

    Anteil der Myelompatienten, die die nächste Therapielinie erreichen

    Eine retrospektive Datenauswertung* deutet darauf hin, dass nach jeder Therapielinie etwa 14-34 % der Patienten die Therapie nicht in der nächsten Linie fortsetzen können.14 Gründe dafür, eine Therapie in der nächsten Linie nicht fortzusetzen, können das Auftreten unerwünschter Ereignisse, ein fortgeschrittenes Alter oder ein schlechter Allgemeinzustand sein.15 Es ist deshalb besonders wichtig, dass effektive Therapien frühzeitig eingesetzt werden, damit mehr Patienten langanhaltend profitieren können.15

    * Die dargestellten Daten stammen aus einer gemischten Datenanalyse (retrospektive Datenauswertung und Querschnittsstudie), die Evaluierungsmethoden der Ergebnisse im Real-World-Setting liegen weit hinter denen von klinischen Studien.
     

    PFS2: Progressionsfreies Überleben in der nächsten Therapielinie

    Unter PFS2 versteht man das progressionsfreie Überleben in der nächsten Therapielinie, also die Zeit von der Randomisierung bis zur zweiten Progression oder bis zum Tod. Das PFS2 gilt als möglicher Surrogatendpunkt für das Gesamtüberleben.16,17 Dementsprechend kann der frühe Einsatz einer effektiven Therapie sich positiv auf das PFS2 und folglich auch das Gesamtüberleben der Patienten auswirken.

    Progressionsfreies Überleben in der nächsten Therapielinie und die Auswirkung auf das Gesamtüberleben

    MRD-Negativität: Ein Marker für längeres progressionsfreies Überleben

     

    Die Therapie mit neuen Substanzen führt zunehmend zu einem besseren klinischen Ansprechen einschließlich höheren Raten an kompletten Remissionen. Dennoch erleiden einige Myelompatienten trotz kompletter Remission ein frühes Rezidiv und zeigen insgesamt schlechtere Überlebenszeiten. Dies lässt vermuten, dass ein kleiner, aber klinisch relevanter Anteil an Myelomzellen weiterhin vorhanden ist, der unter die Nachweisgrenze der Standarduntersuchung liegt.19

     

    Ausgehend davon wurde nach Methoden gesucht, die ausreichend sensitiv sind, um diese minimale Resterkrankung (minimal residual disease, MRD) detektieren zu können. Die MRD-Bestimmung mittels moderner Durchflusszytometrie oder Next Generation Sequencing (NGS) stellen dabei besonders sensitive Methoden zur Messung der Krankheitsaktivität dar.19,20 Beide Methoden können eine Tumorzelle in bis zu 105 bis 106 Zellen nachweisen, sodass sich die Tiefe des Ansprechens auf eine Therapie sehr präzise messen lässt.21

     

    Ist keine MRD nachweisbar, ist dies allgemein assoziiert mit einem verlängerten progressionsfreien- und Gesamtüberleben bei Patienten mit Multiplem Myelom.19,22 Die MRD-Negativität soll deshalb auf lange Sicht als Endpunkt für klinische Studien fungieren.20

    Es wurde konsistent gezeigt, dass MRD-Negativität mit besserem Outcome assoziiert ist, sodass die MRD-Negativität als starker Indikator für ein verlängertes PFS oder OS gilt.22 Dementsprechend wurde der MRD-Status als Kriterium zur Beurteilung der Tiefe des Ansprechens in die Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG)23 sowie in die NCCN Guidelines24 aufgenommen.

    Die IMWG empfiehlt in ihrer Leitlinie einen Schwellenwert von mindestens 10-5 unter Verwendung des Next Generation Sequencing (NGS) oder der Next-Generation Durchflusszytometrie.23

     

    Dr. Stefanie Huhn, Heidelberg 

    Über die Bedeutung der MRD-Negativität beim Multiplen Myelom

     


    Experteninterview
    MRD-Negativität
     

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    Anwendung & Dosierung

    Studiendaten

     

    Expertenmeinung

    Quellen

    1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
    2. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung.
    3. Deaglio S et al., CD38 at the junction between prognostic marker and therapeutic target. Trends Mol Med 2008;14(5):210–218. 
    4. Deaglio S et al., CD38/CD19: a lipid raft-dependent signaling complex in human B cells. Blood 2007;109:5390–5398. 
    5. Lin P et al., Flow cytometric immunophenotypic analysis of 306 cases of multiple myeloma. Am J Clin Pathol 2004;121:482–488. 
    6. Seckinger A, et al. CD38 as Immunotherapeutic Target in Light Chain Amyloidosis and Multiple Myeloma-Association With Molecular Entities, Risk, Survival, and Mechanisms of Upfront Resistance. Front Immunol. 2018;9:1676. 
    7.  McKeage K, Lyseng-Williamson KA, Daratumumab in multiple myeloma: a guide to its use as monotherapy in the EU. Drugs Ther Perspect 2016;32:463–469. 
    8. Laubach JP, Richardson PG, CD38-Targeted Immunochemotherapy in Refractory Multiple Myeloma: A New Horizon. Clin Cancer Res 2015;21:2660–2662. 
    9. Phipps C at al., Daratumumab and its potential in the treatment of multiple myeloma: overview of the preclinical and clinical development. Ther Adv Hematol 2015;6:120–127. 
    10. Dimopoulos MA et al., Daratumumab, Lenalidomide, and Dexamethasone for Multiple Myeloma. N Engl J Med 2016;375:1319–1331. 
    11. Palumbo A et al., Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone for Multiple Myeloma. N Engl J Med 2016;375:754–766. 
    12. Mateos MV et al., Daratumumab plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2018;378:518–528. 
    13. Facon T et al., Daratumumab plus Lenalidomide and Dexamethasone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2019;380:2104–2115. 
    14. Yong K et al., Multiple myeloma: patient outcomes in real-world practice. Br J Haematol 2016;175(2):252–264. 
    15. Terpos E, Suzan F, Goldschmidt H, Going the distance: Are we losing patients along the multiple myeloma treatment pathway? Crit Rev Oncol Hematol 2018;126:19–23. 
    16. European Medicines Agency. Science Medicines Health, Appendix 1 to the guideline on the evaluation of anticancer medicinal products in man. Methodological consideration for using progression-free survival (PFS) or disease-free survival (DFS) in confirmatory trials. 2012. Abrufbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/scientific-guideline/appendix-1-g... Zuletzt aufgerufen April 2020. 
    17. Oronsky B et al., Confirmatory Trials in the Evaluation of Anticancer Medicinal Products in Man—PFS2: A Measure of Therapeutic Action-At-A-Distance. Neoplasia 2015;17(9):716–722.
    18. Dimopoulos MA et al., One-year Update of a Phase 3 Randomized Study of Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (D-VMP) Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (VMP) in Patients (Pts) With Transplant-ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM): ALCYONE, Oral presentation 156 presented at ASH; 1–4 December, 2018, San Diego, California. 
    19. Munshi NC et al., Association of Minimal Residual Disease With Superior Survival Outcomes in Patients With Multiple Myeloma. JAMA Oncol 2017;3(1):28–35. 
    20. Landgren O et al., Role of MRD status in relation to clinical outcomes in newly diagnosed multiple myeloma patients: a meta-analysis. Bone Marrow Transplant 2016;51(12):1565–1568. 
    21. Moreau P, Zamangi E, MRD in multiple myeloma: more questions than answers? Blood Cancer J 2017;7(12):639. 
    22. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865. 
    23. Kumar S et al., International Myeloma Working Group consensus criteria for response and minimal residual disease assessment in multiple myeloma. Lancet Oncol 2016;17(8):e328–e346. 
    24. Kumar S et al., Multiple Myeloma, Version 3.2017, NCCN Clinical Practice Guidelines in Oncology. JNCCN 2017;15(2):230–269. 

     

    LANG BEWÄHRT: Umfassendes Studienprogramm und lange Erfahrung1,2

    DARZALEX® jetzt als subkutane Injektion

    DARZALEX® jetzt als subkutane Injektion

    Die Zulassung von DARZALEX® SC ermöglicht Ihnen die Anwendung des bekannten Wirkstoffs Daratumumab mit einer vereinfachten Vorbereitung und einer verkürzten Verabreichungsdauer.1-3 Dabei wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von DARZALEX® SC in mehreren klinischen Studien untersucht und erwiesen sich als vergleichbar gegegenüber DARZALEX® IV.3–5

    DARZALEX® SC: Studiendaten 

    DARZALEX® SC: Anwendung

     

    Originalpublikation COLUMBA The Lancet

     

    Originalpublikation COLUMBA: Mateos et al. Lancet 2020

    Zur Originalpublikation

     

     

    * DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen: in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison (VMP) oder Lenalidomid und Dexamethason (Rd) bei nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (MM); in Kombination mit Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (VTd) bei transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem MM.

     

    Quellen

    1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
    2. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung.
    3. Mateos MV et al., Subcutaneous Versus Intravenous Daratumumab in Patients With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (COLUMBA): A Multicentre, Open-Label, Non-Inferiority, Randomised, Phase 3 Trial Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
    4. Chari A et al., Subcutaneous Daratumumab Plus Standard Treatment Regimens in Patients With Multiple Myeloma Across Lines of Therapy: PLEIADES Study Update. Poster 3152 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    5. Usmani SZ et al. Greater Treatment Satisfaction in Patients Receiving Subcutaneous Versus Intravenous Daratumumab for Relapsed or Refractory Multiple Myeloma: COLUMBA. Poster SP-084 presented at IMW 2019; September 12–15, 2019, Boston, Massachusetts.

     

     


     

     

    DARZALEX® IN DER 1. LINIE*

    DARZALEX®-Rd (non-transplant)

    Hier finden Sie Daten aus der MAIA-Studie zu Wirksamkeit und Sicherheit
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    DARZALEX®-VMP (non-transplant)

    Hier finden Sie Daten aus der ALCYONE-Studie zu Wirksamkeit und Sicherheit
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    DARZALEX®-VTd (transplant)

    Hier finden Sie Daten aus der CASSIOPEIA-Studie zu Wirksamkeit und Sicherheit
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    * DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen: in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison (VMP) oder Lenalidomid und Dexamethason (Rd) bei nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (MM); in Kombination mit Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (VTd) bei transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem MM.

     

    DARZALEX®-Rd (non-transplant) – STUDIENERGEBNISSE MAIA

    VERLÄNGERTES PROGRESSIONSFREIES ÜBERLEBEN*

    Unter DARZALEX®-Rd vs. Rd kommt es zu einem signifikant verlängerten progressionsfreien Überleben1,**

    Im verlängerten Follow-up der MAIA-Studie ergab sich bei nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) unter DARZALEX®-Rd im Vergleich zu Rd ein signifikant verlängertes PFS (36-Monats-PFS*** 68 % vs. 46 %). Damit reduzierte DARZALEX®-Rd vs. Rd das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu versterben um 44 % (HR 0,56; 95 % KI, 0,44–0,71; p < 0,0001). Das mediane PFS wurde unter DARZALEX®-Rd nach einem medianen Follow-up von 36,4 Monaten noch nicht erreicht.1

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-Rd vs. Rd

    * DARZALEX®-Rd vs. Rd
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der MAIA-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 36,4 Monaten.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 36,4 Monate.

     

    PFS2: DARZALEX®-Rd vs. Rd1,**

    Nach einer Behandlung mit DARZALEX®-Rd war das PFS2 im Vergleich zu einer Behandlung mit Rd signifikant verlängert (medianes PFS2 NE vs. 47,3 Monate). Damit reduzierte DARZALEX®-Rd vs. Rd das Risiko für Progress oder Versterben in der nächsten Therapielinie um 31 % (HR 0,69, 95 % KI, 0,53–0,91; p = 0,0079).1

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes PFS2 unter DARZALEX®-Rd vs. Rd

    * DARZALEX®-Rd vs. Rd
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der MAIA-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 36,4 Monaten.

    Die Ergänzung von DARZALEX® zum Hintergrundregime verbessert das PFS bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) unabhängig vom zytogenetischen Risiko2,#

    Datenupdate EHA 2020

    Die gepoolte Auswertung der Studien MAIA, CASSIOPEIA und ALCYONE gab einen Hinweis darauf, dass im Vergleich zum Standardregime bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM), sowohl mit hohem zytogenetischen Risiko als auch mit Standardrisiko, die Hinzunahme von DARZALEX® ein verbessertes PFS bedeuten konnte.2

    Die gepoolten Ergebnisse der drei Studien zeigten unter DARZALEX® bei NDMM-Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko eine HR von 0,67 (95% KI, 0,47–0,95; p = 0,02) und bei Standardrisiko eine HR von 0,45 (95 % KI, 0,37–0,54; p < 0,00001).2

    # Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2020 vorgestellten gepoolten Analyse der Studien MAIA, ALCYONE und CASSIOPEIA und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

     

    Quellen

    1. Bahlis N et al., Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) in Patients with Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Ineligible for Transplant: Updated Analysis of Maia, Poster 1875 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

    HOHES GESAMTANSPRECHEN

    Fast alle Patienten sprechen an1,*

    Unter DARZALEX®-Rd sprach auch nach einem Update von 36,4 Monaten fast jeder Patient auf die Behandlung an (93 %). Die Hälfte der DRd-Patienten (50 %) erreichten eine komplette Remission oder besser (vs. Rd 27 %).1

    1. Linie (non-transplant): Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Rd vs. Rd

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der MAIA-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 36,4 Monaten.

    Quellen

    1. Bahlis N et al., Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) in Patients with Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Ineligible for Transplant: Updated Analysis of Maia, Poster 1875 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

     

    TIEFES ANSPRECHEN

    DARZALEX®-Rd vs. Rd führt zu einer 3-fach höheren MRD-Negativität1,*

    In der MAIA-Studie zeigte sich nach einem Follow-up von 36,4 Monaten, dass unter DARZALEX®-Rd 29 % der Patienten den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung erreichten: eine 3-fach höhere Rate als unter Rd (9 %).1

     

     

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der MAIA-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 36,4 Monaten.
    ** DARZALEX®-Rd vs. Rd
    *** In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

     

    MRD-Negativität und Tiefe des Ansprechens, die mit DARZALEX® erreicht werden können, sind assoziiert mit einer höheren Lebensqualität3,#

    Datenupdate EHA 2020

    Eine Post-hoc-Analyse der Studie MAIA (DRd vs. Rd) deutet darauf hin, dass das Erreichen der MRD-Negativität in Relation zu einer höheren Lebensqualität (QoL) der nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom steht (gemessen anhand des Global Health Status: GHS). Die Grafik verdeutlicht, dass die Patienten, die MRD-Negativität erreichten, eine niedrigere Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis hatten, welches die Lebensqualität verschlechtert. Sie profitierten demnach im Hinblick auf die Lebensqualität.3
    Dasselbe konnte auch in Relation zur Tiefe des Ansprechens gezeigt werden: Je tiefer das Ansprechen, desto geringer das Risiko für eine Verschlechterung der Lebensqualität.3

    # Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2020 vorgestellten Post-hoc-Analyse der MAIA-Studie.

    Quellen

    1. Bahlis N et al., Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) in Patients with Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Ineligible for Transplant: Updated Analysis of Maia, Poster 1875 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865.

    VERTRÄGLICHKEITSPROFIL VON DARZALEX®-Rd

    Im 3-Jahres-Follow-up der MAIA-Studie wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet. Unter DARZALEX®-Rd im Vergleich zu Rd kam es häufiger zu schweren Infektionen (36 % vs. 27 %). Der Anteil an Patienten, die die Studie aufgrund von unerwünschten Ereignissen vorzeitig beendeten war unter DARZALEX®-Rd deutlich niedriger als unter Rd (9 % vs. 18 %).1,*

    In der Zulassungsstudie war der häufigste Grund für einen Studienabbruch das Erleiden einer Progression. Unter DARZALEX®-Rd waren Studienabbrüche aufgrund einer Progression deutlich seltener als unter Rd (14,6 % vs. 23,8 % der Patienten).2

    1. Linie (non-transplant): Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-Rd

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der MAIA-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 36,4 Monaten.
    + Häufigste therapiebedingte UE aller Grade bei ≥ 30 % der Patienten
    # Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei ≥ 10 % der Patienten

    Quellen

    1. Bahlis et al. Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) in Patients with Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Ineligible for Transplant: Updated Analysis of Maia, presented at ASH; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Facon T et al. Daratumumab plus Lenalidomide and Dexamethasone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2019;380:2104–2115.

     

    MAIA: Eine multizentrische, randomisierte, aktiv kontrollierte, offene Phase-III-Studie1

    In der Studie wurden 737 Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NNDM) randomisiert, die aufgrund ihres Alters (≥ 65 Jahre) oder aufgrund von Komorbiditäten keine Stammzelltransplantation erhalten konnten. Die Patienten erhielten entweder Daratumumab in Kombination mit einer der Standardtherapien (DARZALEX®-Rd; Daratumumab-Gruppe) oder die Standardtherapie alleine (Rd; Kontrollgruppe).1

    1. Linie (non-transplant): Endpunkte der MAIA-Studie
    1. Linie (non-transplant): Studiendesign der randomisierten, offenen Phase-III-Studie MAIA

    Quellen

    1. Facon T et al. Daratumumab plus Lenalidomide and Dexamethasone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2019;380:2104–2115.

     

    SUBGRUPPENANALYSE

    PRÄSPEZIFIZIERTE SUBGRUPPENANALYSE WEIST AUF ÜBERLEGENHEIT VON DARZALEX®-Rd HIN1,*

    Die präspezifizierte Subgruppenanalyse des PFS zeigte die Überlegenheit von DARZALEX®-Rd gegenüber Rd in allen Subgruppen mit Ausnahme der Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion.1,*

    1. Linie (non-transplant): Subgruppenanalyse zum PFS gibt Hinweis auf Überlegenheit von DARZALEX®-Rd vs. Rd

    * Die hier dargestellten Daten beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    + Aktivitätstsstatus entsprechend Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) auf einer Skala von 0 (keine Symptome) bis 5. Höhere Scores entsprechen einer zunehmend eingeschränkten Aktivität.
    ‡ ISS-Erkrankungsstadium basierte auf der Kombination von β2-Mikroglobulin- und Albumin-Leveln. Es gibt drei Stadien, wobei ein höheres Stadium eine schwerere Erkrankung indiziert.

    Quellen

    1. Facon T et al. Daratumumab plus Lenalidomide and Dexamethasone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2019;380:2104–2115.

     

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    Studiendaten

    Anwendung & Dosierung

    Expertenmeinung

     


     

    DARZALEX®-VMP (non-Transplant) – STUDIENERGEBNISSE ALCYONE

    VERLÄNGERTES GESAMTÜBERLEBEN*

    Unter DARZALEX®-VMP vs. VMP kam es zu einem verlängerten Überleben1,**

    Im 40-Monats-Follow-up der ALCYONE-Studie, welches auf dem ASH 2019 präsentiert wurde, zeigte sich unter DARZALEX®-VMP im Vergleich zu VMP ein verlängertes Gesamtüberleben (OS). Insgesamt reduzierte DARZALEX®-VMP vs. VMP hier das Risiko zu versterben um 40 % (HR 0,60; 95 % KI, 0,46–0,80; p = 0,0003). Das mediane OS wurde in beiden Armen noch nicht erreicht. Nach 42 Monaten*** lag die OS-Rate in der DARZALEX®-Gruppe bei 75 % gegenüber 62 % in der Kontrollgruppe.1

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes Überleben unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

    * DARZALEX®-VMP vs. VMP
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 40,1 Monate.

     

    VERLÄNGERTES PROGRESSIONSFREIES ÜBERLEBEN*

    Unter DARZALEX®-VMP vs. VMP kam es zu einem signifikant verlängerten progressionsfreien Überleben1,**

    Im 40-Monats-Follow-up der ALCYONE-Studie, welches auf dem ASH 2019 präsentiert wurde, zeigte sich unter DARZALEX®-VMP im Vergleich zu VMP ein signifikanter PFS-Vorteil. DARZALEX®-VMP vs. VMP reduzierte hier das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu versterben um 58 % (HR 0,42; 95 % KI, 0,34–0,51; p < 0,0001). Das mediane PFS lag unter DARZALEX®-VMP bei 36,4 Monaten gegenüber 19,3 Monaten unter VMP.1

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

    * DARZALEX®-VMP vs. VMP
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 40,1 Monate.

     

    PFS2: DARZALEX®-VMP vs. VMP1,**

    Nach einer Behandlung mit DARZALEX®-VMP war das PFS2 im Vergleich zu einer Behandlung mit VMP signifikant verlängert (42-Monats-PFS2*** 68 % vs. 50 %). Damit reduzierte DARZALEX®-VMP vs. VMP das Risiko für Progress oder Versterben in der nächsten Therapielinie um 45 % (HR 0,55, 95 % KI, 0,43–0,71; p < 0,0001).1

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes PFS2 unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

    * DARZALEX®-VMP vs. VMP
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 40,1 Monate.

     

    Die Ergänzung von DARZALEX® zum Hintergrundregime verbessert das PFS bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) unabhängig vom zytogenetischen Risiko2,#

    Datenupdate EHA 2020

    Die gepoolte Auswertung der Studien MAIA, CASSIOPEIA und ALCYONE gab einen Hinweis darauf, dass im Vergleich zum Standardregime bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM), sowohl mit hohem zytogenetischen Risiko als auch mit Standardrisiko, die Hinzunahme von DARZALEX® ein verbessertes PFS bedeuten konnte.2

    Die gepoolten Ergebnisse der drei Studien zeigten unter DARZALEX® bei NDMM-Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko eine HR von 0,67 (95% KI, 0,47–0,95; p = 0,02) und bei Standardrisiko eine HR von 0,45 (95 % KI, 0,37–0,54; p < 0,00001).2

    # Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2020 vorgestellten gepoolten Analyse der Studien MAIA, ALCYONE und CASSIOPEIA und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Quellen

    1. Mateos MV et al., Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone in Patients with Transplant-Ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma: Overall Survival in Alcyone, Oral presentation 859 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

    HOHES GESAMTANSPRECHEN

    Fast alle Patienten sprechen an1,*

    Die auf dem ASH 2019 präsentierten Follow-up-Daten stellen sich wie folgt dar: Unter DARZALEX®-VMP sprach fast jeder Patient auf die Behandlung an (91 %). 46 % der Patienten zeigten sogar ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. VMP 25 %).1

    1. Linie (non-transplant): Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.

    Quellen

    1. Mateos MV et al., Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone in Patients with Transplant-Ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma: Overall Survival in Alcyone, Oral presentation 859 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

    TIEFES ANSPRECHEN

    DARZALEX®-VMP vs. VMP führt zu einer 4-fach höheren MRD-Negativität1,*

    Im 40-Monats-Follow-up der ALCYONE-Studie, welche auf dem ASH 2019 präsentiert wurde, zeigte sich, dass unter DARZALEX®-VMP 28 % der Patienten den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung erreichten, eine 4-fach höhere Rate als unter VMP (7 %).1

    1. Linie (non-transplant): Mehr Patienten erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

     

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.
    ** DARZALEX®-VMP vs. VMP
    *** In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

     

    MRD-Negativität und Tiefe des Ansprechens, die mit DARZALEX® erreicht werden können, sind assoziiert mit einer höheren Lebensqualität3,#

    Datenupdate EHA 2020

    Eine Post-hoc-Analyse der Studie ALCYONE (DVMP vs. VMP) deutet darauf hin, dass das Erreichen der MRD-Negativität in Relation zu einer höheren Lebensqualität (QoL) der nicht-transplantationsgeeigneten Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom steht (gemessen anhand des Global Health Status: GHS). Die Grafik verdeutlicht, dass die Patienten, die MRD-Negativität erreichten, eine niedrigere Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis hatten, welches die Lebensqualität verschlechtert. Sie profitierten demnach im Hinblick auf die Lebensqualität.3

    Dasselbe konnte auch in Relation zur Tiefe des Ansprechens gezeigt werden: Je tiefer das Ansprechen, desto geringer das Risiko für eine Verschlechterung der Lebensqualität.3

    # Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2020 vorgestellten Post-hoc-Analyse der ALCYONE-Studie.

    Quellen

    1. Mateos MV et al., Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone in Patients with Transplant-Ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma: Overall Survival in Alcyone, Oral presentation 859 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863-2865.

    BEKANNTES VERTRÄGLICHKEITSPROFIL

    Sicherheitsprofil aus der Zulassungsstudie ALCYONE1

    In der Zulassungsstudie zeigte DARZALEX®-VMP ein zu VMP vergleichbares Sicherheitsprofil mit Außnahme der Infektionsrate. In der Sicherheitstabelle sind die häufigsten unerwünschten Ereignisse (UE) aller Grade (≥ 20 % der Patienten) und vom Grad 3 und 4 (≥ 10 % der Patienten) aufgeführt.1

    1. Linie (non-transplant): Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-VMP

    Keine neuen Sicherheitssignale bei verlängertem Follow-up2,*

    Im 40-Monats-Follow-up der ALCYONE-Studie zeigte DARZALEX®-VMP ein zu VMP vergleichbares Verträglichkeitsprofil im Hinblick auf die Rate unerwünschter hämatologischer Ereignisse vom Grad 3 oder 4.2 Unter DARZALEX®-VMP kam es im Vergleich zu VMP häufiger zu Pneumonien (13,0 % vs. 4,2 %) und Bluthochdruck (5,5 % vs. 1,7 %) vom Grad 3 oder 4.2 Es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet. Die Abbruchrate aufgrund von Nebenwirkungen war unter DARZALEX®-VMP mit 6,9 % niedriger als unter VMP mit 9,3 %.2

    1. Linie (non-transplant): Keine neuen Sicherheitssignale mit DARZALEX®-VMP bei verlängertem Follow-up

     

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie2 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.
    ± Therapiebedingte UE, die bei ≥ 3 % der Patienten auftraten

    Langfristig zeigte sich die Verträglichkeit von DARZALEX® als Erhaltungstherapie** im Anschluss an 9 Zyklen DARZALEX®-VMP wie folgt:2,*

    1. Linie (non-transplant): Verträglichkeit von DARZALEX® als Erhaltungstherapie im Anschluss an 9 Zyklen DARZALEX®-VMP

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim ASH 2019 vorgestellten Präsentation der ALCYONE-Studie2 mit einem medianen Follow-up von 40,1 Monaten.
    ** DARZALEX® ist indiziert in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison bei nicht-transplantationsgeeigneten erwachsenen Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom. Ab Woche 55 (nach 9 Zyklen DARZALEX®-VMP) wird DARZALEX® bis zum Krankheitsprogress als Monotherapie verabreicht.
    *** Therapiebedingte UE, die bei > 15 Patienten auftraten (n = 278)

    Quellen

    1.  Mateos MV et al., Daratumumab plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2018;378:518–528.
    2.  Mateos MV et al., Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone in Patients with Transplant-Ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma: Overall Survival in Alcyone, Oral presentation 859 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

    ALCYONE: Eine multizentrische, randomisierte, aktiv kontrollierte, offene Phase-III-Studie1

    In der Studie wurden 706 Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom randomisiert, die aufgrund ihres Alters (≥ 65 Jahre) oder aufgrund von Komorbiditäten keine Stammzelltransplantation erhalten konnten. Die Patienten erhielten entweder Daratumumab in Kombination mit einer der Standardtherapien (DARZALEX®-VMP; Daratumumab-Gruppe) oder die Standardtherapie alleine (VMP; Kontrollgruppe).1

    Quellen

    1. Mateos MV et al., Daratumumab plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone for Untreated Myeloma. N Engl J Med 2018;378:518–528.

    SUBGRUPPE I: PATIENTEN ≥ 75 JAHRE

    Eine Subgruppe der ALCYONE-Studie umfasste alle Patienten ab 75 Jahren mit neudiagnostiziertem Multiplen Myelom, die für eine Stammzelltransplantation nicht geeignet waren. Untersucht wurde als primärer Endpunkt das progressionsfreie Überleben (PFS) sowie die sekundären Endpunkte ORR und MRD-Negativität und die Verträglichkeit. Die Behandlung mit DARZALEX®-VMP zeigte sich auch bei Patienten ab 75 Jahren im Vergleich zu VMP überlegen. Die erreichten Werte für die einzelnen Endpunkte stimmen gut mit den Beobachtungen in der ITT-Population überein und machen deutlich, dass Patienten unabhängig ihres Alters von der Behandlung mit DARZALEX®-VMP profitieren können.1

    Progressionsfreies Überleben bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*,2,**

    Die Subgruppenanalyse von Patienten ≥ 75 weist auf ein deutlich verlängertes medianes PFS unter DARAZELX®-VMP vs. VMP hin (NE vs. 20,4 Monate).1,*

    Daten mit einem verlängerten medianen Follow-up von 27,8 Monaten (präsentiert beim ASH 2018) weisen darauf hin, dass DARZALEX®-VMP vs. VMP das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu versterben um 49 % reduzierte (HR 0,51; 95 % KI, 0,34–0,75).2,**

    PFS-Daten nach 16,5 Monaten medianem Follow-up, präsentiert auf dem ASCO 20181,*

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes medianes progressionsfreies Überleben mit DARZALEX®-VMP vs. VMP bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus dem 1-Jahres-Follow-up der ALCYONE-Studie2, präsentiert beim ASH 2018 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** DARZALEX®-VMP vs. VMP

    Hohes Gesamtansprechen bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Unter DARZALEX®-VMP sprachen 87,5 % der Patienten ≥ 75 Jahre an (vs. VMP 70,1 %) und 41,3 % der Patienten zeigten ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. VMP 24,3 %). Die Ansprechraten sind zwischen den Altersgruppen vergleichbar, die Patienten scheinen demnach unabhänging von ihrem Alter von DARZALEX®-VMP zu profitieren.1

    1. Linie (non-transplant): Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-VMP vs. VMP bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Tiefes Ansprechen bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Unter DARZALEX®-VMP erreichten 24 % der Patienten ≥ 75 Jahre den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung, eine 3-fach höhere Rate als unter VMP (8 %). Die MRD-Negativitätsraten sind zwischen den Altersgruppen vergleichbar, die Patienten scheinen demnach unabhänging von ihrem Alter von DARZALEX®-VMP zu profitieren.1

    1. Linie (non-transplant): Mehr Patienten ≥ 75 Jahre erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** DARZALEX®-VMP vs. VMP
    ° In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

    Verträglichkeitsprofil bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Die Subgruppenanalyse unterstreicht die allgemein gute Verträglichkeit von DARZALEX®-VMP bei Patienten ≥ 75 Jahre.1

    1. Linie (non-transplant): Gutes Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-VMP bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    # Häufigste UE aller Grade (≥ 25 % der Patienten) und Fälle von peripherer sensorischer Neuropathie sowie Infektionen.
    + Häufigste UE vom Grad 3 oder 4 (≥ 10 % der Patienten) und Fälle von peripherer sensorischer Neuropathie sowie Infektionen.

     

     

    Quellen

    1. Cavo M et al., Daratumumab Plus Bortezomib-Melphalan-Prednisone (VMP) in Elderly (≥ 75 y) Patients (Pts) With Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Ineligible for Transplantation (ALCYONE), Poster 8031 presented at ASCO; 1–5 June, 2018, Chicago, Illinois.
    2. Dimopoulos MA et al., One-year Update of a Phase 3 Randomized Study of Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (D-VMP) Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (VMP) in Patients (Pts) With Transplant-ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM): ALCYONE, Oral presentation 156 presented at ASH; 1–4 December, 2018, San Diego, California.
    3. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865.

    SUBGRUPPE II: PATIENTEN MIT EINGESCHRÄNKTER NIERENFUNKTION (CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min)

    Eine weitere Subgruppenanalyse untersuchte Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, definiert durch eine Kreatinin-Clearance zwischen 40 und 60 mL/min. Auch bei diesen Patienten zeigten sich unter DARZALEX®-VMP im Vergleich zu VMP deutliche Verbesserungen. Verglichen mit der ITT-Population scheinen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion in ähnlichem Ausmaß zu profitieren.1

    Progressionsfreies Überleben bei einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min1,*,2,**

    Unter DARZALEX®-VMP zeigte sich bei dieser Subgruppenanalyse (präsentiert beim EHA 2019) im Vergleich zu VMP ein deutlich verlängertes medianes PFS bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min (NE vs. 16,9 Monate).1,*

    Daten mit einem verlängerten medianen Follow-up von 27,8 Monaten (präsentiert beim ASH 2018) zeigten, dass DARZALEX®-VMP vs. VMP das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu Versterben um 58 % reduzierte (HR 0,42; 95 % KI, 0,30–0,59).2,**

    PFS-Daten nach 16,5 Monaten medianem Follow-up, präsentiert auf dem EHA 20181,*

    1. Linie (non-transplant): Verlängertes medianes progressionsfreies Überleben mit DARZALEX®-VMP vs. VMP bei Patienten mit einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus dem 1-Jahres-Follow-up der ALCYONE-Studie2, präsentiert beim ASH 2018 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** DARZALEX®-VMP vs. VMP

    Hohes Gesamtansprechen bei einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min1,*

    Unter DARZALEX®-VMP sprachen 89,3 % der Patienten mit einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min an (vs. VMP 73,1 %) und 42,7 % der Patienten zeigten ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. VMP 24,1 %). Die Ansprechraten waren unabhängig von der Nierenfunktion unter DARZALEX®-VMP höher als unter VMP.1

    1. Linie (non-transplant): Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-VMP vs. VMP bei Patienten mit einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Tiefes Ansprechen bei einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min1,*

    Unter DARZALEX®-VMP erreichten 25 % der Patienten mit einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung, eine 3-fach höhere Rate als unter VMP (8 %). Die Patienten scheinen unabhängig von ihrer Nierenfunktion von höheren MRD-Negativitätsraten unter DARZALEX®-VMP im Vergleich zu VMP zu profitieren.1

    1. Linie (non-transplant): Mehr Patienten mit einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-VMP vs. VMP

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** DARZALEX®-VMP vs. VMP
    ° In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

    Sicherheitsprofil bei einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min1,*

    Die Subgruppenanalyse untermauert die allgemein gute Verträglichkeit von DARZALEX®-VMP unabhängig von der Nierenfunktion (bei einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min).1,*

    1. Linie (non-transplant): Bekannte Verträglichkeit DARZALEX®-VMP bei Patienten mit einer CrCl ≥ 40 ≤ 60 mL/min

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2018 vorgestellten Poster der ALCYONE-Studie1 und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    # Häufigste UE aller Grade (≥ 25 % der Patienten) und Fälle von peripherer sensorischer Neuropathie sowie Infektionen.
    + Häufigste UE vom Grad 3 oder 4 (≥ 10 % der Patienten) und Fälle von peripherer sensorischer Neuropathie sowie Infektionen.

     

    Quellen

    1. Cavo M et al., Impact of Baseline Renal Function on Efficacy and Safety of Daratumumab Plus Bortezomib-Melphalan-Prednisone (VMP) in Newly Diagnosed Multiple Myeloma Patients Ineligible for Transplantation (ALCYONE), Poster PF583 presented at EHA; 14–17 June, 2018, Stockholm.
    2. Dimopoulos MA et al., One-year Update of a Phase 3 Randomized Study of Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (D-VMP) Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (VMP) in Patients (Pts) With Transplant-ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM): ALCYONE, Oral presentation 156 presented at ASH; 1–4 December, 2018, San Diego, California.
    3. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865.

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    DARZALEX®-VTd (Transplant) – STUDIENERGEBNISSE CASSIOPEIA TEIL 1

    VERLÄNGERTES PROGRESSIONSFREIES ÜBERLEBEN1,*

    Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-VTd vs. VTd1

    In der CASSIOPEIA-Studie zeigte sich bei transplantationsgeeigneten Patienten mit NDMM unter DARZALEX®-VTd im Vergleich zu VTd ein signifikant verlängertes PFS (HR 0,47, 95 % KI, 0,33–0,67, p < 0,0001). Damit reduzierte DARZALEX®-VTd vs. VTd das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu versterben um 53 %. Die Wahrscheinlichkeit für progressionsfreies Überleben beträgt nach 18 Monaten** 93 % (vs. VTd 85 %). Das mediane PFS wurde in beiden Gruppen noch nicht erreicht.1 Beim PFS handelte es sich um einen der sekundären Endpunkte. Der primäre Studienendpunkt war das stringente komplette Ansprechen (sCR).1

    1. Linie (transplant): Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-VTd vs. VTd

    * DARZALEX®-VTd vs. VTd
    ** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 18,8 Monate.

    GESAMTÜBERLEBEN SEIT DER ERSTEN RANDOMISIERUNG2,***

    Die OS-Daten sind nach einem medianen Follow-up von 18,8 Monaten noch unreif, doch erste Ergebnisse wurden im Rahmen des EHA 2019 bereits präsentiert.2 Sie geben Hinweise auf ein verlängertes Gesamtüberleben unter DARZALEX®-VTd vs. VTd. Das mediane OS wurde in beiden Behandlungsarmen noch nicht erreicht. Die 18-Monats-OS-Rate** liegt in dieser Auswertung bei 98 % unter DARZALEX®-VTd im Vergleich zu 95 % unter VTd. Die 24-Monats-OS-Rate** liegt bisher bei 97 % vs. 93 %.2

    1. Linie (transplant): Gesamtüberleben Überleben unter DARZALEX®-VTd vs. VTd seit der ersten Randomisierung

    * DARZALEX®-VTd vs. VTd
    ** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 18,8 Monate.
    *** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer Präsentation der CASSIOPEIA-Studie mit einem medianen Follow-up von 18,8 Monaten, präsentiert beim EHA 2019.

     

    Die Ergänzung von DARZALEX® zum Hintergrundregime verbessert das PFS bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) unabhängig vom zytogenetischen Risiko3,#

    Datenupdate EHA 2020

    Die gepoolte Auswertung der Studien MAIA, CASSIOPEIA und ALCYONE gab einen Hinweis darauf, dass im Vergleich zum Standardregime bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM), sowohl mit hohem zytogenetischen Risiko als auch mit Standardrisiko, die Hinzunahme von DARZALEX® ein verbessertes PFS bedeuten konnte.3

    Die gepoolten Ergebnisse der drei Studien zeigten unter DARZALEX® bei NDMM-Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko eine HR von 0,67 (95% KI, 0,47–0,95; p = 0,02) und bei Standardrisiko eine HR von 0,45 (95 % KI, 0,37–0,54; p < 0,00001).3

    # Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2020 vorgestellten gepoolten Analyse der Studien MAIA, ALCYONE und CASSIOPEIA und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Quellen

    1. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38.
    2. Moreau P et al. Phase 3 randomized study of daratumumab plus bortezomib/thalidomide/dexamethasone (D-VTD) versus VTD in transplanteligible newly diagnosed multiple myeloma: part 1 CASSIOPEIA results. Abstract S145, Oral Presentation presented at EHA, 2019, June 13–16, Amsterdam, Netherlands.

     

     

    HOHES GESAMTANSPRECHEN

    Fast alle Patienten sprechen an1

    Der primäre Endpunkt der CASSIOPEIA-Studie war das Erreichen eines stringenten kompletten Ansprechens (sCR). Das Gesamtansprechen war unter beiden Behandlungen hoch (DVTd 92,6 % vs. VTd 89,9 %). Dabei erreichten 39 % der Patienten unter DARZALEX®-VTd eine komplette Remission oder besser (vs. VTd 26 %).1

    1. Linie (transplant): Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-VTd vs. VTd

    Quellen

    1. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38.

     

    TIEFES ANSPRECHEN

    Fast 1,5-fache Steigerung der MRD-Negativitätsrate1

    Unter DARZALEX®-VTd erreichten 64 % der Patienten den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung. Die MRD-Negativitätsrate war somit fast 1,5 mal höher als unter VTd (44 %). In der CASSIOPEIA-Studie wurde die MRD bei allen Patienten gemessen, während in den anderen DARZALEX®-Studien eine CR oder besser Voraussetzung war.1

    1. Linie (transplant): Mehr Patienten erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-VTd vs. VTd

    * DARZALEX®-VTd vs. VTd
    ** In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

    Quellen

    1. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38.
    2. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863-2865.

     

    HANDHABBARES VERTRÄGLICHKEITSPROFIL

    Die Hinzunahme von DARZALEX® zu VTd führte nicht zu einer Steigerung der Toxizität. Unerwünschte Ereignisse waren klinisch handhabbar und konsistent mit den bekannten Sicherheitsprofilen von DARZALEX® und VTd.1

    1. Linie (transplant): Handhabbares Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-VTd

    ** Häufigste therapiebedingte UE aller Grade bei ≥ 20 % der Patienten
    *** Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei ≥ 10 % der Patienten

    Quellen

    1. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38.

     

    CASSIOPEIA: Eine randomisierte, offene, aktiv-kontrollierte, multizentrische Phase-III-Studie1

    In dieser Studie wurden 1085 Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) randomisiert, die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) geeignet waren. Die Patienten erhielten entweder Daratumumab in Kombination mit einer der Standardtherapien (DARZALEX®-VTd; Daratumumab-Gruppe) oder die Standardtherapie alleine (VTd; Kontrollgruppe) zur Induktion und Konsolidierung. Die CASSIOPEIA-Studie besteht aus zwei Teilen. Die Daten der ersten Interimsanalyse von Moreau et al. beziehen sich auf die Auswertung 100 Tage nach ASZT (Teil 1). Teil 2 der Studie ist noch ausstehend.1

    Studienendpunkte der CASSIOPEIA-Studie

    1. Linie (transplant): Studiendesign der randomisierten, offenen Phase-III-Studie CASSIOPEIA

    Ablauf der Autologen Stammzelltransplantation1

    1. Linie (transplant): Ablauf der Autologen Stammzelltransplantation

    * Entsprechend lokaler Vorgaben

    Auswertung der Stammzellmobilisierung und -transplantation2,**

    1. Linie (transplant): Auswertung der Stammzellmobilisierung und –transplantation in der CASSIOPEIA-Studie

    mod. nach 2

    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem Poster der CASSIOPEIA-Studie, präsentiert beim ASCO 2019.
    # Die Verabreichung mehrerer Agenzien war möglich.
    ± Basierend auf den verfügbaren Informationen der Prüfärzte. Ein Patient in der VTd-Gruppe hatte eine erfolgreiche Stammzellsammlung ohne vorherige Mobilisation. Bei einem Patienten wurde eine Stammzellsammlung aus dem Knochenmark zusätzlich zur Apherese durchgeführt. Hier wurden beide Zahlen für die Gesamtzahl der gesammelten CD34+ Stammzellen addiert.

    Quellen

    1. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38.

    2. Hulin C et al., Stem cell (SC) yield and transplantation results from transplant-eligible newly diagnosed multiple myeloma (TE NDMM) patients (pts) receiving daratumumab (DARA) + bortezomib/thalidomide/dexamethasone (D-VTd) in the phase 3 CASSIOPEIA study. Poster presented at ASCO, 2019, May 31 – June 4, Chicago, Illinois, USA.

     

    MRD-Negativität: Präspezifizierte Subgruppenanalyse1,*

    Die präspezifizierte Subgruppenanalyse der MRD-Negativität deutet auf eine Überlegenheit von DARZALEX®-VTd gegenüber VTd in allen Subgruppen hin.1,*

    1. Linie (transplant): Subgruppenanalyse zur MRD-Negativität gibt Hinweis auf Überlegenheit von DARZALEX®-VTd vs. VTd

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einer Präsentation der CASSIOPEIA-Studie mit einem medianen Follow-up von 18,8 Monaten, präsentiert beim EHA 2019. Es handelt sich um eine Auswertung eines sekundären Endpunktes. Die hier dargestellten Daten beziehen sich zudem auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ° Basierend auf Patienten mit verfügbarem zytogenetischen Profil.
    # Nur Patienten mit verfügbaren Daten zur Art der Erkrankung (basierend auf schweren Ketten im Serum).

    PFS: Präspezifizierte Subgruppenanalyse2,**

    Die präspezifizierte Subgruppenanalyse des PFS deutet auf eine Überlegenheit von DARZALEX®-VTd gegenüber VTd in allen Subgruppen hin.2,**

    1. Linie (transplant): Subgruppenanalyse zum PFS gibt Hinweis auf Überlegenheit von DARZALEX®-VTd vs. VTd

    ** Es handelt sich um eine Auswertung eines sekundären Endpunktes. Die hier dargestellten Daten beziehen sich zudem auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

     

    sCR: Präspezifizierte Subgruppenanalyse2,***

    Die präspezifizierte Subgruppenanalyse des primären Endpunkts (stringentes komplettes Ansprechen, sCR) deutet auf eine Überlegenheit von DARZALEX®-VTd gegenüber VTd in fast allen Subgruppen hin. Die Ausnahme sind Patienten mit schlechter Prognose, gekennzeichnet durch ein hohes zytogenetisches Risiko oder das ISS-Erkrankungsstadium III.2,***

    1. Linie (transplant): Subgruppenanalyse zum stringenten kompletten Ansprechen (sCR) gibt Hinweis auf Überlegenheit von DARZALEX®-VTd vs. VTd

    *** Die hier dargestellten Daten beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Quellen

    1. Moreau P et al. Phase 3 randomized study of daratumumab plus bortezomib/thalidomide/dexamethasone (D-VTD) versus VTD in transplant-eligible newly diagnosed multiple myeloma: part 1 CASSIOPEIA results. Abstract S145, Oral Presentation presented at EHA, 2019, June 13–16, Amsterdam, Netherlands.

    2. Moreau P et al., Bortezomib, thalidomide, and dexamethasone with or without daratumumab before and after autologous stem-cell transplantation for newly diagnosed multiple myeloma (CASSIOPEIA): a randomised, open-label, phase 3 study. Lancet 2019;394(10192):29–38.

       

     

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    Studiendaten

    Anwendung & Dosierung

    Expertenmeinung

     


     

    DARZALEX® AB DER 2. LINIE

    DARZALEX®-Rd (2. Linie)

    Hier finden Sie Daten aus der POLLUX-Studie zu Wirksamkeit und Sicherheit
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    DARZALEX®-Vd (2. Linie)

    Hier finden Sie Daten aus der CASTOR-Studie zu Wirksamkeit und Sicherheit
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    DARZALEX® Monotherapie (3. Linie)

    Hier finden Sie Daten aus den Zulassungs-studien zu Wirksamkeit und Sicherheit
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    * DARZALEX® ist indiziert bei Erwachsenen: in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) oder Bortezomib und Dexamethason (Vd) bei Patienten mit MM, die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben; als Monotherapie bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem MM, die bereits mit einem Proteasominhibitor und einem Immunmodulator behandelt wurden, und die während der letzten Therapie eine Progression zeigten.

    DARZALEX®-Rd – ​STUDIENERGEBNISSE POLLUX

    VERLÄNGERTES PROGRESSIONSFREIES ÜBERLEBEN*

    Subgruppe: Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten mit einer Vortherapie1,**

    Im verlängerten Follow-up der POLLUX-Studie, präsentiert beim ASH 2019, zeigte sich unter DARZALEX®-Rd im Vergleich zu Rd bei Patienten, die zuvor nur eine Vortherapie erhalten hatten, ein signifikant verlängertes PFS (48-Monats-PFS*** 54 % vs. 24 %). Damit reduzierte DARZALEX®-Rd vs. Rd hier das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu versterben um 58 % (HR 0,42; 95 % KI, 0,31–0,58; p < 0,0001).1

    Patienten mit einer Vortherapie1,**

    2. Linie: Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten mit einer Vortherapie

    * DARZALEX®-Rd vs. Rd
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 54,8 Monate.

    PFS2 in der ITT-Population: DARZALEX®-Rd vs. Rd1,**

    Nach einer Behandlung mit DARZALEX®-Rd war das PFS2 im Vergleich zu einer Behandlung mit Rd signifikant verlängert (medianes PFS2 53,3 vs. 31,6 Monate). Damit reduzierte DARZALEX®-Rd vs. Rd hier das Risiko für Progress oder Versterben in der nächsten Therapielinie um 47 % (HR 0,53, 95 % KI, 0,42–0,66; p < 0,0001).1

    2. Linie: Verlängertes PFS2 unter DARZALEX®-Rd vs. Rd in der ITT-Population

    * DARZALEX®-Rd vs. Rd
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten.

    Quellen

    1. Kaufman JL et al., Four-Year Follow-up of the Phase 3 Pollux Study of Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) Alone in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM), Poster 1866 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

    HOHES GESAMTANSPRECHEN

    Subgruppe: Fast alle Patienten mit einer Vortherapie sprechen an1,*

    Unter DARZALEX®-Rd sprach fast jeder Patient dieser Subgruppe auf die Behandlung an (93 %). 59 % der Patienten zeigten sogar ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. Rd 29 %).1

    Patienten mit einer Vortherapie1,*

    2. Linie: Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten mit einer Vortherapie

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Quellen

    1. Kaufman JL et al., Four-Year Follow-up of the Phase 3 Pollux Study of Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) Alone in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM), Poster 1866 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.

    TIEFES ANSPRECHEN

    Subgruppe: DARZALEX®-Rd vs. Rd führt zu einer 3-fach höheren MRD-Negativität bei Patienten mit einer Vortherapie1,*

    Unter DARZALEX®-Rd erreichten 32 % der Patienten mit einer Vortherapie den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung, eine 3-fach höhere Rate als unter Rd (10 %).1

    Patienten mit einer Vortherapie1,*

    2. Linie: Mehr Patienten mit einer Vortherapie erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-Rd vs. Rd

     * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** DARZALEX®-Rd vs. Rd
    *** In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

     

    Quellen

    1. Kaufman JL et al., Four-Year Follow-up of the Phase 3 Pollux Study of Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) Alone in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM), Poster 1866 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863-2865.

     

     

    BEKANNTES VERTRÄGLICHKEITSPROFIL

    Keine neuen Sicherheitssignale mit DARZALEX®-Rd nach 54,8 Monaten medianem Follow-up1,*

    Auch bei einem verlängerten Follow-up zeigten sich unter DARZALEX®-Rd keine neuen Sicherheitssignale. Die Abbruchraten aufgrund von Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen vergleichbar (17 % unter DARZALEX®-Rd vs. 15 % unter Rd).1

    2. Linie: Keine neuen Sicherheitssignale mit DARZALEX®-Rd nach verlängertem Follow-up

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten.
    ** Häufigste therapiebedingte UE aller Grade bei ≥ 25 % der Patienten
    *** Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei ≥ 10 % der Patienten

     

    Quellen

    1. Kaufman JL et al., Four-Year Follow-up of the Phase 3 Pollux Study of Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) Alone in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM), Poster 1866 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.


     

    POLLUX: Eine randomisierte, offene, aktiv-kontrollierte, multizentrische Phase-III-Studie1

    In dieser Studie wurden 569 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom randomisiert, die bereits mindestens eine Vortherapie erhalten hatten. Die Patienten erhielten entweder Daratumumab in Kombination mit einer der Standardtherapien (DARZALEX®-Rd; Daratumumab-Gruppe) oder die Standardtherapie alleine (Rd; Kontrollgruppe).1

    2. Linie: Studiendesign der randomisierten, offenen Phase-III-Studie POLLUX

     

    Quellen

    1. Dimopoulos MA et al., Daratumumab, Lenalidomide, and Dexamethasone for Multiple Myeloma. N Engl J Med 2016;375:1319–1331.

    SUBGRUPPE I: PATIENTEN ≥ 75 JAHRE

    Eine Subgruppe der POLLUX-Studie umfasste alle Patienten ab 75 Jahren. Insgesamt wurden in dieser Subgruppenanalyse 64 Studienteilnehmer ≥ 75 Jahre und 232 im Alter zwischen 65 und 74 Jahren untersucht.1

    Progressionsfreies Überleben bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Unter DARZALEX®-Rd zeigte sich im Vergleich zu Rd ein deutlich verlängertes medianes PFS auch bei Patienten ≥ 75 Jahre (NE vs. 11,4 Monate). DARZALEX®-Rd vs. Rd reduzierte das Risiko für Progress oder Versterben bei Patienten ≥ 75 Jahre um 81 % (HR 0,19; 95 % KI,
    0,06–0,55; p = 0,0007).1

    2. Linie: Verlängertes medianes progressionsfreies Überleben mit DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2017 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** DARZALEX®-Rd vs. Rd

    Hohes Gesamtansprechen bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Unter DARZALEX®-Rd sprachen 93 % der Patienten ≥ 75 Jahre an (vs. Rd 77 %) und 52 % der Patienten zeigten ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. Rd 9 %).1

     

    2. Linie: Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2017 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Verträglichkeitsprofil bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Die Subgruppenanalyse unterstreicht die allgemein gute Verträglichkeit von DARZALEX®-Rd unabhängig vom Alter.1 Infusionsbedingte Reaktionen (IRR) aller Grade traten bei 41 % der Patienten ≥ 75 Jahre unter DARZALEX®-Rd auf. Sie waren händelbar und resultierten nicht in Therapieabbrüchen.1

    2. Linie: Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-Rd bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2017 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei ≥ 10 % der Patienten

    Quellen

    1. Mateos MV et al., Safety and efficacy of daratumumab-based regimens in elderly (≥ 75 y) patients (Pts) with relapsed or refractory multiple myeloma (RRMM): Subgroup analysis of POLLUX and CASTOR, Poster 8033 presented at ASCO; 2–6 June, 2017, Chicago, Illinois.

    SUBGRUPPE II: PATIENTEN MIT HOHEM ZYTOGENETISCHEN RISIKO

    Eine weitere Subgruppenanalyse untersuchte Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko, definiert durch eine t(4;14)- oder eine t(14;16)-Translokation und/oder eine del17p-Deletion. Insgesamt wurden 70 Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko und 369 Patienten mit Standardrisiko untersucht.1

    Progressionsfreies Überleben bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko1,*

    Nach einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten zeigte sich unter DARZALEX®-Rd im Vergleich zu Rd ein deutlich verlängertes medianes PFS auch bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko (26,8 vs. 8,3 Monate). DARZALEX®-Rd vs. Rd reduzierte das Risiko für Progress oder Versterben bei Patienten mit einem hohen zytogenetischen Risiko um 63 % (HR 0,37; 95 % KI, 0,18–0,76; p = 0,0056).1

    2. Linie: Verlängertes medianes progressionsfreies Überleben mit DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der POLLUX-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 54,8 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** DARZALEX®-Rd vs. Rd

    Hohes Gesamtansprechen bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko2,***

    Unter DARZALEX®-Rd sprachen 89 % der Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko an (vs. Rd 68 %) und 43 % der Patienten zeigten ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. Rd 9 %). Ein stringentes komplettes Ansprechen erreichten 29 % der Patienten in der Daratumumab-Gruppe im Vergleich zu 3 % in der Kontrollgruppe.2

    2. Linie: Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Rd vs. Rd bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko

    *** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2019 vorgestellten Präsentation der POLLUX-Studie2 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Tiefes Ansprechen bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko2,***

    Unter DARZALEX®-Rd erreichten 26 % der Patienten mit einem hohem zytogenetischen Risiko den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung (vs. Rd 0 %).2

    2. Linie: Mehr Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-Rd vs. Rd

    **** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2019 vorgestellten Präsentation der POLLUX-Studie2 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    # In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

    Bekanntes Verträglichkeitsprofil bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko2,***

    Das Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-Rd in beiden Risikogruppen war konsistent zur gesamten POLLUX-Population. Bei den Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko waren die Abbruchraten aufgrund von Nebenwirkungen unter DARZALEX®-Rd höher als unter Rd (n = 7 [20 %] vs. n = 3 [9 %]).2

    2. Linie: Bekannte Verträglichkeit DARZALEX®-Rd bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko

    *** Die hier dargestellten Daten stammen aus einer beim EHA 2019 vorgestellten Präsentation der POLLUX-Studie2 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ± Häufigste UE von Grad 3 oder 4 bei ≥ 5 % der Patienten

    Quellen

    1. Kaufman JL et al., Four-Year Follow-up of the Phase 3 Pollux Study of Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone (D-Rd) Versus Lenalidomide and Dexamethasone (Rd) Alone in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM), Poster 1866 presented at ASH; 7–10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Dimopoulos M A et al, Efficacy and Safety of Daratumumab, Lenalidomide, and Dexamethasone (D-Rd) in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM): Updated subgroup analysis of POLLUX based on cytogenetic risk, Poster Presentation PF591 presented at EHA, June 13–16, 2019, Amsterdam.
    3. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865

     

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    Studiendaten

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    DARZALEX®-Vd – STUDIENERGEBNISSE CASTOR

    VERLÄNGERTES PROGRESSIONSFREIES ÜBERLEBEN*

    Subgruppe: Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit einer Vortherapie1,**

    Im verlängerten Follow-up der CASTOR-Studie, präsentiert beim ASH 2019, zeigte sich unter DARZALEX®-Vd im Vergleich zu Vd bei Patienten, die zuvor nur eine Vortherapie erhalten hatten, ein signifikant verlängertes PFS (medianes PFS 27,0 vs. 7,9 Monate). Damit reduzierte DARZALEX®-Vd vs. Vd hier das Risiko einen Progress zu erleiden oder zu versterben um 79 % (HR 0,21; 95 % KI, 0,15–0,31; p < 0,0001).1

    Patienten mit einer Vortherapie1,**

    2. Linie: Verlängertes progressionsfreies Überleben unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit einer Vortherapie

    * DARZALEX®-Vd vs. Vd
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 50,2 Monate.

    Subgruppe: Verlängertes PFS2 unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit einer Vortherapie1,**

    Nach einer Behandlung mit DARZALEX®-Vd war das PFS2 im Vergleich zu einer Behandlung mit Vd signifikant verlängert (48-Monats-PFS2*** 54 % vs. 17 %). Damit reduzierte DARZALEX®-Vd vs. Vd hier das Risiko für Progress oder Versterben in der nächsten Therapielinie um 63 % (HR 0,37, 95 % KI, 0,26–0,56; p < 0,0001).1

    2. Linie: Verlängertes PFS2 unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit einer Vortherapie

    * DARZALEX®-Vd vs. Vd
    ** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** Es handelt sich um eine Kaplan-Meier-Schätzung. Das mediane Follow-up betrug 50,2 Monate.

    Quellen

    1. Weisel K et al., Efficacy and Safety of Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone (D-Vd) Versus Bortezomib and Dexamethasone (Vd) in First Relapse Patients (pts) with Multiple Myeloma (MM): Four-Year Update of Castor, Poster 3192 presented at ASH; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.

    HOHES GESAMTANSPRECHEN

    Subgruppe: Fast alle Patienten mit einer Vortherapie sprechen an1,*

    Unter DARZALEX®-Vd sprach fast jeder Patient dieser Subgruppe auf die Behandlung an (92 %). 43 % der Patienten zeigten sogar ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. Vd 15 %).1

    Patienten mit einer Vortherapie1,*

    2. Linie: Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit einer Vortherapie

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

     

     

    Quellen

    1. Weisel K et al., Efficacy and Safety of Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone (D-Vd) Versus Bortezomib and Dexamethasone (Vd) in First Relapse Patients (pts) with Multiple Myeloma (MM): Four-Year Update of Castor, Poster 3192 presented at ASH; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.

    TIEFES ANSPRECHEN

    Subgruppe: DARZALEX®-Vd vs. Vd führt zu einer 7-fach höheren MRD-Negativität bei Patienten mit einer Vortherapie1,*

    Unter DARZALEX®-Vd erreichten 21 % der Patienten mit einer Vortherapie den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung, eine 7-fach höhere Rate als unter Vd (3 %).1

    Patienten mit einer Vortherapie1,*

    2. Linie: Mehr Patienten mit einer Vortherapie erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-Vd vs. Vd

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** DARZALEX®-Vd vs. Vd
    *** In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

     

    Quellen

    1. Weisel K et al., Efficacy and Safety of Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone (D-Vd) Versus Bortezomib and Dexamethasone (Vd) in First Relapse Patients (pts) with Multiple Myeloma (MM): Four-Year Update of Castor, Poster 3192 presented at ASH; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865.

    BEKANNTES VERTRÄGLICHKEITSPROFIL

    Keine neuen Sicherheitssignale nach einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten mit DARZALEX®-Vd1,*

    Auch bei einem verlängerten Follow-up zeigten sich unter DARZALEX®-Vd keine neuen Sicherheitssignale. Die Abbruchraten aufgrund von Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen vergleichbar (10 % unter DARZALEX®-Vd vs. 9 % unter Vd).1

    2. Linie: Keine neuen Sicherheitssignale mit DARZALEX®-Vd nach verlängertem Follow-up

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten.
    ** Häufigste therapiebedingte UE aller Grade bei ≥ 20 % der Patienten
    *** Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei ≥ 5 % der Patienten

    Quellen

    1. Weisel K et al., Efficacy and Safety of Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone (D-Vd) Versus Bortezomib and Dexamethasone (Vd) in First Relapse Patients (pts) with Multiple Myeloma (MM): Four-Year Update of Castor, Poster 3192 presented at ASH; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.

     

    CASTOR: Eine randomisierte, offene, aktiv-kontrollierte, multizentrische Phase-III-Studie1

    In dieser Studie wurden 498 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom randomisiert, die bereits mindestens eine Vortherapie erhalten hatten. Die Patienten erhielten entweder Daratumumab in Kombination mit einer der Standardtherapien (DARZALEX®-Vd; Daratumumab-Gruppe) oder die Standardtherapie alleine (Vd; Kontrollgruppe).

     

    2. Linie: Studiendesign der randomisierten, offenen Phase-III-Studie CASTOR

     

     

    Quellen

    1. Palumbo A et al., Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone for Multiple Myeloma. N Engl J Med 2016;375:754–766.

    SUBGRUPPE I: PATIENTEN ≥ 75 JAHRE

    Eine Subgruppe der CASTOR-Studie umfasste alle Patienten ab 75 Jahren. Insgesamt wurden in dieser Subgruppenanalyse 58 Studienteilnehmer ≥ 75 Jahre und 183 im Alter zwischen 65 und 74 Jahren untersucht.1

    Progressionsfreies Überleben bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    Unter DARZALEX®-Vd zeigte sich im Vergleich zu Vd ein deutlich verlängertes medianes PFS auch bei Patienten ≥ 75 Jahre (NE vs. 8,1 Monate). DARZALEX®-Vd vs. Vd reduzierte hier das Risiko für Progress oder Versterben bei Patienten ≥ 75 Jahre um 73 % (HR 0,27; 95 % KI, 0,12–0,61; p = 0,0007).1

    2. Linie: Verlängertes medianes progressionsfreies Überleben mit DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2017 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** DARZALEX®-Vd vs. Vd

     

    Hohes Gesamtansprechen bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*   

    Unter DARZALEX®-Vd sprachen 95 % der Patienten ≥ 75 Jahre an (vs. Vd 79 %) und 25 % der Patienten zeigten ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. Vd 3%). Ein stringentes komplettes Ansprechen erreichten nur Patienten in der Daratumumab-Gruppe.1

    2. Linie: Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2017 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

     Verträglichkeitsprofil bei Patienten ≥ 75 Jahre1,*

    In der Subgruppenanalyse zeigte sich eine allgemein gute Verträglichkeit von DARZALEX®-Vd unabhängig vom Alter.1

    2. Linie: Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-Vd bei Patienten ≥ 75 Jahre

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2017 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem verlängerten Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    *** Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei ≥ 10 % der Patienten

    Quellen

    1. Mateos MV et al., Safety and efficacy of daratumumab-based regimens in elderly (≥ 75 y) patients (Pts) with relapsed or refractory multiple myeloma (RRMM): Subgroup analysis of POLLUX and CASTOR, Poster 8033 presented at ASCO; 2–6 June, 2017, Chicago, Illinois.

    SUBGRUPPE II: PATIENTEN MIT HOHEM ZYTOGENETISCHEN RISIKO

    Eine weitere Subgruppenanalyse untersuchte Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko, definiert durch eine t(4;14)- oder eine t(14;16)-Translokation und/oder eine del17p-Deletion. Insgesamt wurden 75 Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko und 281 Patienten mit Standardrisiko untersucht.1

    Progressionsfreies Überleben bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko1,*                                                                                                                                                                                                                   

    Nach einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten zeigte sich hier unter DARZALEX®-Vd im Vergleich zu Vd ein deutlich verlängertes medianes PFS auch bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko (12,6 vs. 6,2 Monate). DARZALEX®-Vd vs. Vd reduzierte das Risiko für Progress oder Versterben bei Patienten mit einem hohen zytogenetischen Risiko um 59 % (HR 0,41; 95 % KI, 0,21–0,83; p = 0,0106).1

    2. Linie: Verlängertes medianes progressionsfreies Überleben mit DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie1 mit einem medianen Follow-up von 50,2 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ** DARZALEX®-Vd vs. Vd

     

    Hohes Gesamtansprechen bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko2,***

    Unter DARZALEX®-Vd sprachen 85 % der Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko an (vs. Vd 56 %) und 28 % der Patienten zeigten ein komplettes Ansprechen oder besser (vs. Vd 6 %). Ein stringentes komplettes Ansprechen erreichten nur Patienten in der Daratumumab-Gruppe. Insgesamt waren die Ansprechraten in beiden Risikogruppen vergleichbar. Die Patienten scheinen demnach unabhängig vom zytogenetischen Risiko von DARZALEX®-Vd zu profitieren.2

    2. Linie: Höheres Gesamtansprechen unter DARZALEX®-Vd vs. Vd bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko

    *** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie2 mit einem Follow-up von 40 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Tiefes Ansprechen bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko2,***

    Unter DARZALEX®-Vd erreichten 15 % der Patienten mit einem hohem zytogenetischen Risiko den Status einer nicht mehr nachweisbaren Resterkrankung (vs. Vd 0 %). Die MRD-Negativitätsraten sind zwischen den Risikogruppen vergleichbar. Die Patienten scheinen demnach unabhängig vom zytogenetischen Risiko von DARZALEX®-Vd zu profitieren.2

    2. Linie: Mehr Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko erreichen MRD-Negativität unter DARZALEX®-Vd vs. Vd

    *** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie2 mit einem Follow-up von 40 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    # In dieser Studie wurde ein Schwellenwert für die MRD-Negativität von weniger als einer verbleibenden Tumorzelle unter 105 weißen Blutzellen festgelegt.

    Bekanntes Verträglichkeitsprofil bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko2,***

    Das Verträglichkeitsprofil von DARZALEX®-Vd in beiden Risikogruppen war konsistent zur gesamten POLLUX-Population. Bei den Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko waren die Abbruchraten aufgrund von Nebenwirkungen unter DARZALEX®-Vd und unter Vd vergleichbar (n = 4 [10 %] vs. n = 3 [9 %]).2

    2. Linie: Bekanntes Verträglichkeitsprofil DARZALEX®-Vd bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko

    *** Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim EHA 2019 vorgestellten Poster der CASTOR-Studie2 mit einem Follow-up von 40 Monaten und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.
    ± Häufigste UE von Grad 3 oder 4 bei ≥ 5 % der Patienten

    Quellen

    1. Weisel K et al., Efficacy and Safety of Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone (D-Vd) Versus Bortezomib and Dexamethasone (Vd) in First Relapse Patients (pts) with Multiple Myeloma (MM): Four-Year Update of Castor, Poster 3192 presented at ASH; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Weisel K et al, Efficacy and Safety of Daratumumab, Bortezomib, and Dexamethasone (D-Vd) in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM): Updated Subgroup Analysis of CASTOR Based on Cytogenetic Risk, Poster Presentation PF596 presented at EHA; June 14, 2019, Amsterdam.
    3. Harousseau JL, Avet-Loiseau H, Minimal Residual Disease Negativity Is a New End Point of Myeloma Therapy. J Clin Oncol 2017;35(25):2863–2865.

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    Studiendaten

    Anwendung & Dosierung

    Expertenmeinung


    DARZALEX® MONOTHERAPIE (3. Linie)

    DARZALEX® ist als Monotherapie indiziert für die Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem und refraktärem multiplen Myelom, die bereits mit einem Proteasom-Inhibitor und einem Immunmodulator behandelt wurden, und die während der letzten Therapie eine Krankheitsprogression
    zeigten.1 Die Wirksamkeit und Sicherheit von DARZALEX® als Monotherapie wurde in den Studien GEN501 (Phase-I/II) und SIRIUS (Phase-II) untersucht.2,3

    LANGES MEDIANES GESAMTÜBERLEBEN

    Langes medianes OS mit DARZALEX® als Monotherapie4

    Eine gepoolte Analyse* zeigt ein langes medianes Gesamtüberleben unter DARZALEX®-Monotherapie (20,1 Monate, 95 % KI, 16,6-NE).4

    3. Linie: Langes medianes OS mit DARZALEX® als Monotherapie

     * Kombination der Daten aus den Studien SIRIUS2 und GEN5013 für Patienten mit 16 mg/kg (n = 148).

    Patienten mit minimalem Ansprechen und stabiler Erkrankung können von der Therapie mit DARZALEX® profitieren4,*

    Betrachtet man das Gesamtüberleben stratifiziert nach Ansprechraten, zeigt sich, dass auch Patienten mit minimalem Ansprechen und stabiler Erkrankung von einer Therapie mit DARZALEX® profitieren können (mOS = 18,5 Monate, 95 % KI, 15,1–22,4). Insgesamt erreichten 83 % der Patienten eine stabile Erkrankung oder besser.4,**

    3. Linie: Gesamtüberleben unter DARZALEX® als Monotherapie stratifiziert nach dem Ansprechen

    * Kombination der Daten aus den Studien SIRIUS2 und GEN5013 für Patienten mit 16 mg/kg (n = 148).

     ** Kein vordefinierter Endpunkt in einer der beiden Studien

    Überzeugende Ansprechraten4,* mit DARZALEX® als Monotherapie

    Fast ein Drittel der Patienten sprach auf die Therapie mit DARZALEX® an. Von den insgesamt 148 Patienten erreichten 13 ein sehr gutes partielles Ansprechen (VGPR), 4 ein komplettes Ansprechen (CR) und 3 ein stringentes komplettes Ansprechen (sCR).4

    3. Linie: Überzeugende Ansprechraten mit DARZALEX® als Monotherapie

    * Kombination der Daten aus den Studien SIRIUS2 und GEN5013 für Patienten mit 16 mg/kg (n = 148).

    Quellen

    1. Aktuelle DARZALEX® Fachinformation.
    2. Lonial S et al., Daratumumab monotherapy in patients with treatment-refractory multiple myeloma (SIRIUS): an open-label, randomised, phase 2 trial. Lancet 2016;387(10027):1551–1560.
    3. Lokhorst HM et al., Targeting CD38 with Daratumumab Monotherapy in Multiple Myeloma. N Engl J Med 2015;373(13):1297–1219.
    4. Usmani S et al., Clinical efficacy of daratumumab monotherapy in patients with heavily pretreated relapsed or refractory multiple myeloma. Blood 2016;128:37–44.

     

    IM ALLGEMEINEN GUTE VERTRÄGLICHKEIT: NEBENWIRKUNGEN ÜBEWIEGEND GRAD 1 UND 24

    In einer gepoolten Analyse der DARZALEX®-Monotherapie-Studien GEN5012 und SIRIUS3 zeigte DARZALEX® ein gut handhabbares Sicherheitsprofil. Die unerwünschten Ereignisse, insbesondere infusionsbedingte Reaktionen (IRRs), waren meist von Grad 1 oder 2 und führten nur selten zu Therapieabbrüchen.4

    3. Linie: Im Allgemeinen gute Verträglichkeit von DARZALEX® als Monotherapie

    *  Häufigste therapiebedingte UE bei ≥ 20 % der Patienten.

    Quellen

    1. Aktuelle DARZALEX® Fachinformation.
    2. Lokhorst HM et al., Targeting CD38 with Daratumumab Monotherapy in Multiple Myeloma. N Engl J Med 2015;373(13):1297–1219.
    3. Lonial S et al., Daratumumab monotherapy in patients with treatment-refractory multiple myeloma (SIRIUS): an open-label, randomised, phase 2 trial. Lancet 2016;387(10027):1551–1560.
    4. Usmani S et al., Clinical efficacy of daratumumab monotherapy in patients with heavily pretreated relapsed or refractory multiple myeloma. Blood 2016;128:37–44.

    STUDIENDESIGN DER STUDIEN GEN501 UND SIRIUS2,3

    3. Linie: Studiendesign der Studien GEN501 (Phase I/II) und SIRIUS (Phase II)

    * DARZALEX® ist zugelassen in der Dosierung von 16 mg/kg Körpergewicht.

    Studienendpunkte

    3. Linie: Endpunkte der Studien GEN501 und SIRIUS

    Baseline Charakteristika4,**

    3. Linie: Baseline Charakteristika der Patienten in den Studien GEN501 und SIRIUS

    ** Es handelt sich um einen Auszug der Baseline Charakteristika aus einer gepoolten Analyse zweier Studien.4 Alle Kriterien finden Sie in den jeweiligen Originalpublikationen zu Gen5012 und SIRIUS3.

    Quellen

    1. Aktuelle DARZALEX® Fachinformation.
    2. Lokhorst HM et al., Targeting CD38 with Daratumumab Monotherapy in Multiple Myeloma. N Engl J Med 2015;373(13):1297–1219.
    3. Lonial S et al., Daratumumab monotherapy in patients with treatment-refractory multiple myeloma (SIRIUS): an open-label, randomised, phase 2 trial. Lancet 2016;387(10027):1551–1560.
    4. Usmani S et al., Clinical efficacy of daratumumab monotherapy in patients with heavily pretreated relapsed or refractory multiple myeloma. Blood 2016;128:37–44.

     

     

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    Studiendaten

    Anwendung & Dosierung

    Expertenmeinung


    STUDIENERGEBNISSE DARZALEX® SC

    DARZALEX® jetzt als subkutane Injektion zugelassen

    In den Studien zeigte die Anwendung von DARZALEX® SC gegenüber DARZALEX® IV:

    • eine vergleichbare Wirksamkeit1,* – als Monotherapie und in zugelassenen Kombinationstherapien1,2,°
    • eine verringerte Rate infusionsbedingter Reaktionen (IRRs)1,* – 12,7 % unter DARZALEX® SC vs. 34,5 % unter DARZALEX® IV3
    • einen verkürzten Zeitaufwand1,4,* – Injektion in nur 5 Minuten mit DARZALEX® SC 5
    • eine verbesserte Patientenzufriedenheit1,* – hohe# Zufriedenheit, die im Therapieverlauf noch weiter ansteigt1,+
    • eine vereinfachte Fixdosis5– 1.800 mg Daratumumab in einer 15 mL Durchstechflasche5

    * DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV.
    ° Im Falle der Kombinationstherapie handelt es sich um einen indirekten Vergleich der Ergebnisse der PLEIADES-Studie mit den entsprechenden Studienergebnissen der DARZALEX®-IV- haltigen Kombinationen (DVMP und DRd).

    # Scores des Cancer Therapy Satisfaction Questionnaire (CTSQ) können von 0 bis 100 reichen. Alle CTSQ-Scores in beiden Behandlungsgruppen lagen im oberen Drittel (> 70).

    + Patient Reported Outcome (PRO): gemessen am modifizierten CTSQ, bezogen auf die Domäne „Zufriedenheit mit der Therapie“.

    Quellen

    1. Mateos MV et al. Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
    2. Chari A et al. Subcutaneous Daratumumab Plus Standard Treatment Regimens in Patients With Multiple Myeloma Across Lines of Therapy: PLEIADES Study Update. Poster 3152 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    3. Usmani SZ et al. Greater Treatment Satisfaction in Patients Receiving Subcutaneous Versus Intravenous Daratumumab for Relapsed or Refractory Multiple Myeloma: COLUMBA. Poster SP-084 presented at IMW 2019; September 12–15, 2019, Boston, Massachusetts.
    4. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
    5. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung.

     

    COLUMBA: Vergleichbare Wirksamkeit von DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV Monotherapie1,*

    Die COLUMBA-Studie vergleicht die Wirksamkeit von DARZALEX® subkutan (SC) und DARZALEX® IV als Monotherapie bei Patienten mit einem rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom (RRMM; ≥ 3 Vorbehandlungen bzw. doppelt-refraktär gegenüber einem Immunmodulator und einem Proteasominhibitor).1 Nach ursprünglich 7,5 Monaten medianem Follow-up wurde der primäre Endpunkt (Nicht-Unterlegenheit der ORR) erreicht.2 Auch mit verlängertem Follow-up war das Gesamtansprechen vergleichbar zwischen DARZALEX® SC und DARZALEX® IV.1,* Eine Subgruppenanalyse gab zudem Hinweis auf ein vergleichbares Gesamtansprechen in allen Subgruppen, einschließlich der unterschiedlichen Körpergewichtsgruppen.1,*,**

     

    Vergleichbare Ansprechraten von DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV in der Monotherapie

     

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie mit einem medianen Follow-up von 13,8 (DARZALEX® IV) bzw. 13,7 Monaten (DARZALEX® SC).
    ** Die hier dargestellten Daten beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.  

    *** DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV.

    PLEIADES: Auch in Kombination Hinweis auf vergleichbare Wirksamkeit von DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV im indirekten Vergleich3,*

    Die PLEIADES-Studie untersucht die Wirksamkeit von DARZALEX® SC in Kombination mit Bortezomib, Melphalan und Prednison (DVMP) in der 1. Linie**, sowie Lenalidomid und Dexamethason (DRd) ab der 2. Linie. Der indirekte Vergleich mit den entsprechenden Studienergebnissen der DARZALEX®-IV-haltigen Kombinationen gibt Hinweis auf ein vergleichbares Gesamtansprechen.3 

    Hinweis auf vergleichbare Ansprechraten von DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV in Kombination mit VMP oder Rd

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der PLEIADES-Studie.
    ** bei nicht-transplantationsgeeigneten erwachsenen Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom.
    *** bei erwachsenen Patienten mit Multiplem Myelom, die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben.

     

    COLUMBA: Vergleichbare Wirksamkeit von DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV beim PFS1,*

    Unter DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV war das mediane PFS bei RRMM-Patienten (≥ 3 Vorbehandlungen bzw. doppelt-refraktär gegenüber einem Immunmodulator und einem Proteasominhibitor) vergleichbar (medianes PFS 5,6 vs. 6,1 Monate).  Es wurde eine HR von 1,00 und damit eine Nicht-Unterlegenheit von SC gegenüber IV ermittelt.1,*

     

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie mit verlängertem Follow-up.
    ** DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV.

    Quellen

    1. Usmani SZ et al. Randomized, Open-label, Non-inferiority, Phase 3 Study of Subcutaneous (SC) Versus Intravenous (IV) Daratumumab(DARA) Administration in Patients With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma: COLUMBA Update. Poster 1865 presented at ASH 2019;7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    2. Mateos MV et al. Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
    3. Chari A et al. Subcutaneous Daratumumab Plus Standard Treatment Regimens in Patients With Multiple Myeloma Across Lines of Therapy: PLEIADES Study Update. Poster 3152 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    4. Mateos MV et al. N Engl J Med. 2018;378(6):518-528.
    5. Dimopoulos MA et al. N Engl J Med. 2016;375(14):1319-1331.

    Weniger Infusionsbedingte Reaktionen (IRRs) mit DARZALEX® SC1,*,**

    DARZALEX® subkutan (SC) zeigte eine gute Verträglichkeit. Zudem war die IRR-Rate (infusionsbedingte Reaktionen) unter DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV deutlich geringer.1,*

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie mit verlängertem Follow-up.
    ** DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV.

    IRR-Raten: Daten aus der COLUMBA-Studie 2,*

    Die Ergebnisse der COLUMBA-Studie verdeutlichen im direkten Vergleich, dass unter DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV weniger IRRs auftraten.2,*

     

     

    Verringerte Rate an infusionsbedingten Reaktionen unter DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie mit verlängertem Follow-up.
    ** DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV.

    IRR-Raten: gepoolte Daten und Hinweise aus der Fachinformation 3

    In klinischen Studien kam es bei etwa 11 % der Patienten zu IRRs (gepoolte Daten von 490 Patienten aus den Studien COLUMBA, PLEIADES und PAVO). Die Inzidenz von IRRs aller Grade betrug 10,2 % bei der ersten Injektion, 0,2 % bei der zweiten Injektion und 0,8 % bei anschließenden Injektionen. Die meisten IRRs waren vom Grad 1 oder 2. Bei 1,4 % der Patienten wurden IRRs vom Grad 3 beobachtet, kein Patient hatte eine IRR vom Grad 4.3

     

     

     

    Hinweise zu infusionsbedingten Reaktionen unter DARZALEX® SC aus der Fachinformation

    COLUMBA: Gute Verträglichkeit von DARZALEX® SC1,2,*,**

    Das Verträglichkeitsprofil von DARZALEX® SC war mit Ausnahme der Neutropenie-Rate vergleichbar mit dem von DARZALEX® IV in der COLUMBA-Studie.1,2 Insgesamt zeigte sich eine gute Verträglichkeit von DARZALEX® SC. 1 Bei subkutaner Verabreichung kann es zu Reaktionen an der Einstichstelle (ISR) kommen. Die ISR-Rate war mit 6,9 % niedrig und alle Reaktionen waren vom Grad 1 oder 2.2,*

     

    Gutes Verträglichkeitsprofil von DARZALEX® SC

     

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie mit verlängertem Follow-up.
    ** Es handelt sich um alle Patienten der Sicherheitspopulation (definiert als die Patienten, die ≥ 1 Dosis Daratumumab erhielten).

    # Häufigste therapiebedingte UE aller Grade bei > 10 % der Patienten.

    ± Häufigste therapiebedingte UE der Grade 3 oder 4 bei > 5 % der Patienten.

    Ist ein schnelles Ausschleichen° der Kortikosteroide bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom (RRMM) unter DARZALEX® SC sicher?4,+

    Datenupdate EHA 2020

    Die PAVO-3-Studie gibt Hinweise darauf, dass die Gabe einer ausschleichenden Dosis von Kortikosteroiden als Prä- und Postmedikation über 2–3 Wochen zu keinem Anstieg der IRR-Rate führt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein schnelles Ausschleichen° der Kortikosteroid-Dosis bei RRMM-Patienten, die DARZALEX® SC erhalten, sicher war. Darüber hinaus war das Gesamtansprechen der Patienten, die DARZALEX® SC in der PAVO-3-Studie unter Ausschleichen der Kortikosteroid-Begleitmedikation erhielten, vergleichbar mit dem der COLUMBA-Studie.4 Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass eine reduzierte Kortikosteroid-Dosis keinen Einfluss auf die Wirksamkeit, gemessen als ORR, zu haben scheint.4

    °Ausschleichen der Kortikosteroide als Prä- und Postmedikation zur DARZALEX® SC Monotherapie innerhalb von 2–3 Wochen.
    + Diese Daten stammen aus einem auf dem EHA 2020 vorgestellten Update der PAVO-Studie.

    Quellen

    1. Mateos MV et al. Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
    2. Usmani SZ et al. Randomized, Open-label, Non-inferiority, Phase 3 Study of Subcutaneous (SC) Versus Intravenous (IV) Daratumumab (DARA) Administration in Patients With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma: COLUMBA Update. Poster 1865 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    3. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung.

    PAVO: Der Talspiegel von DARZALEX® SC unterschreitet nicht den von IV ab Tag 1 des 3. Zyklus1,*

    Die PAVO-Studie galt vor allem der Dosisfindung und Pharmakokinetik von DARZALEX® subkutan (SC). Die Daten zeigen, dass der Talspiegel von DARZALEX® SC den Talspiegel von IV ab Tag 1 des 3. Zyklus nicht unterschreitet. Die 1.800 mg DARZALEX® SC Fixdosis wurde aufgrund der Ergebnisse der Phase-Ib-Studie PAVO ausgewählt. In der Studie zeigte sich eine langsamere systemische Absorption im Vergleich zu IV.1

    Pharmakokinetik von DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV über 52 Wochen

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2018 vorgestellten Poster der PAVO-Studie.
    ** DARZALEX® wurde in den Zyklen 1 und 2 wöchentlich verabreicht (qw), in den Zyklen 3 bis 6 alle zwei Wochen (q2w) und anschließend alle 4 Wochen (q4w).

    Erleichterte Absorption durch Hyaluronidase2,3

    DARZALEX® SC enthält rekombinante humane Hyaluronidase (rHuPH20).2 Die rHuPH20 zersetzt Hyaluronsäure zu Hyaluron-Fragmenten und ermöglicht so eine erleichterte Verteilung und Absorption von injizierten Flüssigkeiten im Gewebe.3 Innerhalb von 24 bis 48 Stunden normalisieren sich die Hyaluron-Level wieder, da die Hyaluron-Neusynthese angeregt wird.2,3 

     

    MoA Video Hyaluronidase

    Quellen

    1. Chari A et al. Subcutaneous Daratumumab (DARA) in Patients (Pts) With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM): Part 2 Update of the Open-label, Multicenter, Dose-escalation Phase 1b Study (PAVO). Poster 8013 presented at ASCO 2018; 1-5 June, 2018, Chicago, Illinois.
    2. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung.
    3. Buhren BA et al. Eur J Med Res. 2016;21:5.

    COLUMBA: Überschneidung des maximalen Talspiegels in beiden Studienarmen1,*

    In der Subgruppenanalyse erzielte DARZALEX® subkutan (SC) eine adäquate Wirkstoffkonzentration in allen Körpergewichtsgruppen, konsistent zu DARZALEX® IV.1,*

    Daratumumab-Konzentration mit DARZALEX® SC und DARZALEX® IV in den unterschiedlichen Körpergewichtsgruppen

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie mit verlängertem Follow-up und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Hinweis: In der Grafik ist die Daratumumab-Konzentration in den einzelnen Körpergewichtsgruppen als Boxplot aufgetragen. Die Boxen repräsentieren dabei das 25. und 75. Perzentil. Zusätzlich ist der Median eingetragen. Die vertikalen Linien geben jeweils den Wert an, der am weitesten vom Median entfernt ist und dabei nicht die 1,5-fache Interquartilspanne überschreitet. Daten die über oder unter den Enden der vertikalen Linien liegen, gelten als Ausreißer. 

    COLUMBA: Wirksamkeit von DARZALEX® SC stratifiziert nach Körpergewicht2,*

    Die Ansprechraten in der Subgruppenanalyse waren konsistent zur ITT-Population und zwischen den Körpergewichtsgruppen vergleichbar. Die ORR war in allen Körpergewichtsgruppen zwischen DARZALEX® SC und DARZALEX® IV vergleichbar.2,*

    Ansprechraten unter DARZALEX® SC und DARZALEX® IV in den unterschiedlichen Körpergewichtsgruppen

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

     

    COLUMBA: Verträglichkeit unter DARZALEX® in den Gewichtsgruppen2,*

    Die Subgruppenanalyse gibt Hinweis auf eine gute Verträglichkeit von DARZALEX® SC in allen Körpergewichtsgruppen. Bei leichteren Patienten ≤ 65 kg, kam es häufiger zu Neutropenien. Diese gingen allerdings nicht mit einem erhöhten Infektionsrisiko einher.2,*

    Verträglichkeit von DARZALEX® SC und DARZALEX® IV in den unterschiedlichen Körpergewichtsgruppen

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie und beziehen sich auf eine Subgruppe aller Patienten. Somit sind sie hypothesengenerierend und bedürfen prospektiver Validierung.

    Quellen

    1. Mateos MV et al. Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
    2. Mateos MV et al. Randomized, Open-label, Non-inferiority, Phase 3 Study of Subcutaneous (SC) Versus Intravenous (IV) Daratumumab (DARA) Administration in Patients (Pts) With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM): Body Weight Subgroup Analysis of COLUMBA. Poster 1906 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.

    COLUMBA: Hohe# Zufriedenheit mit der DARZALEX®-Therapie gemessen am modifizierten CTSQ-Score1,*,**

    Die patientenberichtete Zufriedenheit mit der DARZALEX®-Therapie war insgesamt hoch und lag stets im oberen Drittel der Skala. Die Zufriedenheit mit der Therapie stieg im Verlauf der DARZALEX®-Therapie weiter an. Mit DARZALEX® subkutan (SC) war die Zufriedenheit im Vergleich zu DARZALEX® IV sogar noch verbessert.1,*

    Patientenberichtete Zufriedenheit mit der Therapie unter DARZALEX® SC vs. DARZALEX® IV

     

    a Relevanter Unterschied in der Veränderung (≥ 5,9 Punkte).

    C: Zyklus; D: Tag

    # Scores des Cancer Therapy Satisfaction Questionnaire (CTSQ) können von 0 bis 100 reichen. Alle CTSQ-Scores in beiden Behandlungsgruppen lagen im oberen Drittel (> 70).
    *Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim IMW 2019 vorgestellten Poster der COLUMBA-Studie.
    ** Patient Reported Outcome (PRO): Gemessen am modifizierten Cancer Treatment Satisfaction Questionnaire, bezogen auf die Domäne "Zufriedenheit mit der Therapie".

    Patientenberichtete Zufriedenheit war ein sekundärer Endpunkt der COLUMBA-Studie. Zur Auswertung füllten die Patienten in regelmäßigen Abständen einen Fragebogen (modifizierter Cancer Therapy Satisfaction Questionnaire) aus. Dieser enthält 9 Fragen und je 5 Antwortmöglichkeiten zum Ankreuzen. Die Fragen waren spezifisch auf die Zufriedenheit mit der Therapie und den Vergleich der Verabreichungsart (SC vs. IV) ausgerichtet. Die Antworten wurden zu einem Score verrechnet. Je höher der Score (0–100), desto höher die Zufriedenheit.

    Quellen

    1. Usmani SZ et al. Greater Treatment Satisfaction in Patients Receiving Subcutaneous Versus Intravenous Daratumumab for Relapsed or Refractory Multiple Myeloma: COLUMBA. Poster SP-084 presented at IMW 2019; September 12–15, 2019, Boston, Massachusetts.

    COLUMBA: Randomisierte, offene, Phase-III-Nichtunterlegenheitsstudie1

    In der COLUMBA-Studie wurde die Nichtunterlegenheit von DARZALEX® subkutan (SC) vs. DARZALEX® IV bei insgesamt 522 Patienten untersucht, die bereits ≥ 3 vorangegangenen Therapielinien* erhalten hatten oder refraktär für einen Immunmodulator (IMiD) und einen Proteasominhibitor (PI) waren. Die Patienten erhielten DARZALEX® unabhängig von der Darreichungsform als Monotherapie. Die Co-primären Endpunkte waren das Gesamtansprechen (ORR) und der maximale Talspiegel** (max Ctrough).1

    Studiendesign der offenen Phase-III-Nichtunterlegenheitsstudie COLUMBA

    * Einschließlich einer Behandlung mit einem IMiD und einem PI.
    ** Daratumumab-Konzentration im Serum (vor der Dosis an Tag 1 des dritten Zyklus).

    PLEIADES: Offene, multizentrische Phase-II-Studie2,*

    In der PLEIADES-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von DARZALEX® SC in Kombination mit mehreren Standardtherapien** untersucht. Zudem wurde ein indirekter Vergleich mit den Studienergebnissen der entsprechenden DARZALEX®-IV-haltigen Kombinationen vorgenommen. Der primäre Endpunkt war das Gesamtansprechen (ORR).2 

    Studiendesign der offenen Phase-II-Studie PLEIADES

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASH 2019 vorgestellten Poster der PLEIADES-Studie.
    ** Hier wurden nur die Kombinationen aufgenommen, die in Deutschland zugelassen sind.

    PAVO: Offene, Phase-Ib-Dosisfindungsstudie3,*

    Bei der PAVO-Studie handelt es sich um eine Proof-of-Concept-Studie zur subkutanen Anwendung einer Co-Formulierung aus Daratumumab und rekombinanter Hyaluronidase (rHuPH20) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktären Multiplen Myelom. Sie diente zudem der Dosisfindung. Der primäre Endpunkt waren der Talspiegel an Tag 1 von Zyklus 3 vor Gabe und Sicherheit.3

    Studiendesign der offenen Phase-Ib-Dosisfindungsstudie PAVO

    * Die hier dargestellten Daten stammen aus einem beim ASCO 2018 vorgestellten Poster der PAVO-Studie.
    ** Dosis-Auswahl für Gruppe 2 wurde durch Talspiegel an Tag 1 von Zyklus 3 der Gruppe 1 gestützt. Die Auswerter ermittelten die Sicherheitsdaten nach Zyklus 1 und die Pharmakokinetik nach Tag 1 von Zyklus 3 für jede der Gruppen.

     

    Quellen

    1. Mateos MV et al. Lancet Haematol. 2020;pii:S2352-3026(20)30070-3 [Epub ahead of print].
    2. Chari A et al. Subcutaneous Daratumumab Plus Standard Treatment Regimens in Patients With Multiple Myeloma Across Lines of Therapy: PLEIADES Study Update. Poster 3152 presented at ASH 2019; 7-10 December, 2019, Orlando, Florida.
    3. Chari A et al. Subcutaneous Daratumumab (DARA) in Patients (Pts) With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (RRMM): Part 2 Update of the Open-label, Multicenter, Dose-escalation Phase 1b Study (PAVO). Poster 8013 presented at ASCO 2018; 1-5 June, 2018, Chicago, Illinois.

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    Anwendung & Dosierung

    Expertenmeinung

     

     



    ANWENDUNG UND DOSIERUNG

    Quellen

    1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung
    2. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung

     

     

     

    Empfohlene Prämedikation1,2

     

    Um das Risiko infusionsbedingter Reaktionen (IRRs) zu reduzieren, soll allen Patienten 1 – 3 Stunden vor jeder Verabreichung von DARZALEX® folgende Prämedikation gegeben werden:

    Kortikoid (mittellang oder lang wirksam)

    Monotherapie:

    • 100 mg Methylprednisolon oder Äquivalent, intravenös verabreicht

    Nach der zweiten Infusion/Injektion kann die Dosis des Kortikoids reduziert werden (60 mg orales oder intravenöses Methylprednisolon).

    Kombinationstherapie:

    • 20 mg Dexamethason oder Äquivalent, angewendet vor jeder Infusion/Injektion von DARZALEX®
    • Wenn Dexamethason das Kortikoid des Hintergrundregimes ist, dient die Behandlungsdosis Dexamethason an DARZALEX®-Infusions-/Injektionstagen stattdessen als Prämedikation (siehe Abschnitt 5.1 der aktuellen DARZALEX® Fachinformation)

    Dexamethason wird vor der ersten Infusion von DARZALEX® intravenös angewendet.
    Vor den anschließenden Infusionen/Injektionen kann eine orale Anwendung in Betracht gezogen werden. Zusätzliche Kortikoide als Teil weiterer Hintergrundregime (z. B. Prednison) sollen an DARZALEX®-Injektions-/Infusionstagen nicht eingenommen werden, wenn Patienten Dexamethason als Prämedikation erhalten haben.

    * In der POLLUX-Studie wurde an den Tagen der DARZALEX®-Injektions-/Infusionstagen 20 mg der Dexamethason-Dosis als Prämedikation vor der Infusion/Injektion und der Rest am Tag nach der Infusion/Injektion gegeben.

    Antipyretika
    650 bis 1.000 mg orales Paracetamol

    Antihistaminikum
    25 bis 50 mg orales oder intravenöses Diphenhydramin oder Äquivalent

    Empfohlene Postmedikation1,2

    Um das Risiko verzögerter infusionsbedingter Reaktionen zu reduzieren, soll nach der Infusion/Injektion folgende Medikation gegeben werden:

    Monotherapie
    Am ersten und am zweiten Tag nach jeder Infusion/Injektion (beginnend am Tag nach der Infusion/Injektion) soll ein orales Kortikoid (20 mg Methylprednisolon oder eine äquivalente Dosis eines mittellang oder lang wirksamen Kortikoids entsprechend den lokalen Standards) angewendet werden.1,2

     

    Kombinationstherapie
    Die Anwendung von oralem Methylprednisolon in niedriger Dosis (≤ 20 mg) oder einem Äquivalent ist am Tag nach der Infusion/Injektion von DARZALEX® in Erwägung zu ziehen. Wenn jedoch am Tag nach der Infusion/Injektion von DARZALEX® ein Regime-spezifisches Kortikoid (z. B. Dexamethason, Prednison) angewendet wird, ist eine weitere Postmedikation mit einem Kortikoid nach der Infusion/Injektion möglicherweise nicht erforderlich.1,2

    Darüber hinaus soll bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung in der Anamnese nach der Infusion/Injektion die Anwendung kurz- und langwirksamer Bronchodilatatoren und inhalativer Kortikoide in Betracht gezogen werden. Wenn bei diesen Patienten keine bedeutenden IRRs auftreten, können nach den ersten vier Infusionen/Injektionen die Inhalativa nach der Infusion/Injektion nach Ermessen des Arztes abgesetzt werden.1,2

     

     

    Besonderheit DARZALEX® SC
    Wenn bei dem Patienten nach den ersten drei Injektionen/Infusionen keine bedeutenden IRRs auftreten, kann die Gabe von Kortikosteroiden nach der Injektion/Infusion (ausgenommen Kortikosteroide des Hintergrundregimes) abgesetzt werden.2

     

     

    Prophylaxe einer Herpes-zoster-Virusreaktivierung
    Zur Prävention einer Herpes-zoster-Virusreaktivierung soll eine antivirale Prophylaxe in Erwägung gezogen werden.1,2

     

    Für eine vollständige Darstellung beachten Sie bitte die DARZALEX® Fachinformation.

     

    Quellen

    1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung
    2. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung

     

     

    Infusionsbeutel

    Die Infusionsbeutel/-behälter müssen aus Polyvinylchlorid (PVC), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Polyolefinblend (PP+PE) hergestellt sein.

    Infusionssets

    Verabreichen Sie die verdünnte Lösung durch intravenöse Infusion mit einem Infusionsset, das mit einem Flussregulator und einem sterilen, nicht-pyrogenen, gering proteinbindenden Polyethersulfon (PES)-Inline-Filter (Porengröße 0,22 oder 0,2 µm) versehen ist. Es müssen Infusionssets aus Polyurethan (PU), Polybutadien (PBD), PVC, PP oder PE verwendet werden.

    Inkompatibilitäten

    Daratumumab darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Daratumumab nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln in demselben Schlauchsystem infundieren.

     

    1. Es sind Durchstechflaschen in zwei unterschiedlichen Größen von Daratumumab Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung verfügbar:

    • 5 mL Durchstechflasche: Jede Einmal-Durchstechflasche enthält 100 mg Daratumumab (20 mg/mL).
    • 20 mL Durchstechflasche: Jede Einmal-Durchstechflasche enthält 400 mg Daratumumab (20 mg/mL).

    2. Die Daratumumab-Dosis ist 16 mg/kg KG. Berechnen Sie die Dosis (mg), das Gesamtvolumen (mL) der benötigten Daratumumab-Lösung und die Anzahl der benötigten Daratumumab-Durchstechflaschen anhand des Patientengewichts. Nehmen wir das Beispiel eines Patienten, der 80 kg wiegt:

    • Dosierung von DARZALEX® in mg: 16 mg/kg x 80 kg = 1.280 mg.
    • Für diesen Patienten ist die Berechnung des Daratumumab-Volumens: 1.280 mg: 20 mg/mL = 64 mL. Wir können 3 x 20 mL Durchstechflaschen plus 4 mL aus einer 5 mL Durchstechflasche verabreichen.

    3. Verwerfen Sie die Durchstechflasche mit unverbrauchtem Daratumumab (im obigen Beispiel die 5 mL Durchstechflasche mit den verbleibenden 1 mL). Durchstechflaschen mit Daratumumab sind ausschließlich für den einmaligen Gebrauch bestimmt.

    4. Überprüfen Sie, ob die Daratumumab-Lösung farblos bis gelb ist. Verwenden Sie die Lösung nicht, wenn opake Partikel, eine Verfärbung oder andere Fremdkörper vorhanden sind.

    5. Mittels einer aseptischen Technik muss zuerst ein zu Daratumumab äquivalentes Volumen (mL) von 0,9%igem Natriumchlorid mit einer Spritze und einer Nadel entnommen werden (Laut obigem Beispiel entnehmen Sie 64 mL 0,9%iges Natriumchlorid aus dem Infusionsbeutel).

    6. Injizieren Sie die Daratumumab-Lösung in den Beutel durch die Mitte des Injektionsports (Laut obigem Beispiel fügen Sie 64 mL Daratumumab in den Infusionsbeutel hinzu).

    7. Zur Mischung der Lösung drehen Sie den Infusionsbeutel/-behälter vorsichtig um. Nicht schütteln oder einfrieren

    8. Parenterale Arzneimittel sollten vor der Verabreichung visuell auf Fremdkörper und Verfärbung überprüft werden. Die verdünnte Lösung kann sehr kleine, durchscheinende bis weiße proteinartige Partikel entwickeln, da Daratumumab ein Protein ist. Lassen sich opake Partikel, Verfärbungen oder Fremdpartikel visuell feststellen, darf die Lösung nicht verwendet werden.

    9. Nach der Verdünnung sollte die Daratumumab-Infusion nur mit der geeigneten Infusionsgeschwindigkeit unter Verwendung eines Infusionssets, das mit einem Flussregulator versehen ist, intravenös verabreicht werden.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung.

    Aufbewahrung der Durchstechflaschen

    In einem Kühlschrank aufbewahren (2°C – 8°C).
    Nicht einfrieren oder schütteln.
    Zum Schutz vor Licht in der Originalpackung aufbewahren.

    Dauer der Haltbarkeit

    Ungeöffnete Durchstechflaschen: 24 Monate

    Aufbewahrung nach dem Verdünnen

    Die Infusionslösung soll unmittelbar nach Zubereitung verwendet werden, es sei denn die Zubereitungsmethode schließt das Risiko einer mikrobiellen Kontamination aus. Falls die Infusionslösung nicht unmittelbar verwendet wird, liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen in der Verantwortung des Anwenders. Die zubereitete Lösung darf maximal 24 Stunden lichtgeschützt bei Kühlschranktemperatur (2°C - 8°C) aufbewahrt werden, gefolgt von 15 Stunden (einschließlich der Infusionszeit) bei Raumtemperatur (15°C – 25°C) und Raumlicht.

    Entsorgung

    Nicht verbrauchte Anteile der Infusionslösung dürfen nicht für eine Wiederverwendung aufbewahrt werden. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung.

    Nach der Verdünnung soll DARZALEX® mit der in folgenden Tabelle angegebenen initialen Infusionsgeschwindigkeit intravenös angewendet werden. Die dort angegebene schrittweise Steigerung der Infusionsgeschwindigkeit soll nur in Betracht gezogen werden, wenn keine infusionsbedingten Reaktionen auftreten. Die mediane Infusionsdauer bei 16 mg/kg der Infusionen in der 1. Woche, 2. Woche und der anschließenden Infusionen betrug 7; 4 bzw. 3 Stunden. Um die Anwendung zu erleichtern, kann die erste verordnete Dosis von 16 mg/kg in Woche 1 auf zwei aufeinanderfolgende Tage aufgeteilt werden, d. h. jeweils 8 mg/kg an Tag 1 und an Tag 2 des ersten Zyklus.1
    Tabelle zur Infusionsgeschwindigkeit von DARZALEX® bei der ersten, zweiten und folgenden Infusionen

    a Eine schrittweise Steigerung der Infusionsgeschwindigkeit soll nur vorgenommen werden, wenn keine infusionsbedingten Reaktionen auftreten.
    b Ein Verdünnungsvolumen von 500 mL für die Dosis von 16 mg/kg soll nur verwendet werden, wenn in der vorherigen Woche keine IRRs aufgetreten sind. Anderenfalls ist ein Verdünnungsvolumen von 1.000 mL anzuwenden.
    c Eine Änderung der initialen Infusionsgeschwindigkeit (100 mL/Stunde) bei den anschließenden Infusionen (d. h. ab Infusion Woche 3) soll nur vorgenommen werden, wenn während der vorherigen Infusion keine IRRs aufgetreten sind. Anderenfalls ist gemäß den in der Tabelle genannten Anweisungen für die Infusionsgeschwindigkeit in Woche 2 fortzufahren.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung.

    • In klinischen Studien wurden infusionsbedingte Reaktionen (IRRs) bei etwa der Hälfte aller mit DARZALEX® behandelten Patienten berichtet.
    • Die IRRs traten am häufigsten bei der ersten Infusion auf und waren meistens vom Grad 1–2. Vier Prozent aller Patienten hatten bei mehr als einer Infusion eine IRR.

    Umgang mit Infusionsreaktionen1

    • Um das Risiko von IRRs zu reduzieren, soll vor der Infusion eine Prämedikation sowie zur Prävention verzögerter IRRs eine Postmedikation erfolgen.
    • Bei Infusionsreaktionen muss unabhängig vom Schweregrad die Infusion von DARZALEX® sofort unterbrochen werden.
    • Schwere infusionsbedingte Reaktionen (Grad 3) waren Bronchospasmus, Dyspnoe, Larynxödem, Lungenödem, Hypoxie und Hypertonie. Andere infusionsbedingte Reaktionen waren eine verstopfte Nase, Husten, Schüttelfrost, Rachenreizung, Erbrechen und Übelkeit. Die Patienten sind während und nach der Infusion zu überwachen. 
    • Bei Bedarf sollen IRRs medikamentös behandelt und unterstützende Maßnahmen eingeleitet werden. Bei Fortführung der Infusion soll die Infusionsgeschwindigkeit reduziert werden. Für weitere Hinweise beachten Sie bitte Abschnitt 4.2. der aktuellen DARZALEX® Fachinformation. 

    Bei Grad 4 IRRs ist die Behandlung mit DARZALEX® dauerhaft abzusetzen.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung.

    Informationen zum Vorgehen und Methoden, die Interferenz von Daratumumab aufzuheben, um eine zeitgerechte Identifizierung geeigneter Blutkonserven sicherzustellen erhalten Sie in Materialien im Rahmen des Risk-Management-Plans.

    Der enge Informationsaustausch zwischen Patient, Arzt, Transfusionsmediziner/Labor und ggf. Referenzlabor ist für die Versorgung von Daratumumab-Patienten mit kompatiblen Blutprodukten von großer Bedeutung.
    Neben einer Broschüre für Transfusionsmediziner und Labore steht auch Ärzten, die Patienten mit Daratumumab behandeln, eine entsprechende Broschüre zur Verfügung. Darüberhinaus erhalten Daratumumab-Patienten einen Patientenausweis.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung.

    Quellen

    1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 20 mg/ml zur Herstellung einer Infusionslösung

     

    Qualitative und quantitative Zusammensetzung

    DARZALEX® SC ist eine gebrauchsfertige Fixdosis und enthält 1.800 mg des Wirkstoffs Daratumumab in einer 15 mL Durchstechflasche. Es handelt sich um eine Co-Formulierung mit rekombinater humaner Hyaluronidase (rHuPH20).1

    Hyaluronidase1

    DARZALEX® SC enthält rHuPH20.1 Diese zersetzt Hyaluronsäure zu Hyaluron-Fragmenten und ermöglicht so eine erleichterte Verteilung und Absorption von injizierten Flüssigkeiten im Gewebe.2 Innerhalb von 24 bis 48 Stunden normalisieren sich die Hyaluron-Level wieder, da die Hyaluron-Neusynthese angeregt wird.1,2

    Wirkmechanismus von Hyaluronidase

    MoA Video Hyaluronidase

    Sorbitol

    Jede 15 ml Durchstechflasche mit Injektionslösung enthält 735,1 mg Sorbitol (E420). Patienten mit der seltenen hereditären Fructoseintoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht erhalten.1

    Körpergewicht (> 120 kg)

    Bei Patienten mit einem Körpergewicht von über 120 kg besteht die Möglichkeit für eine verminderte Wirksamkeit von DARZALEX®-Injektionslösung zur subkutanen Anwendung.1

     

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung. 

     

    Injektionsstelle

    Die Einstichstelle sollte ca. 7,5 cm rechts oder links vom Bauchnabel liegen. Mit jeder Injektion wird die Injektionsstelle gewechselt. DARZALEX® Injektionslösung zur subkutanen Anwendung sollte niemals in Bereiche gespritzt werden, in denen die Haut gerötet ist, blaue Flecken aufweist, empfindlich oder hart ist oder in Bereiche, in denen Narben vorhanden sind.

    Injektion

    Zur Verabreichung stehen zwei Methoden zur Verfügung:

    • Primär werden subkutane Injektionen direkt mit einer Injektionsnadel verabreicht.
    • Es besteht allerdings auch die Möglichkeit der Verabreichung mittels einer Flügelkanüle. Diese Methode kann für den Patienten angenehmer sein, da Erschütterungen während der Verabreichung durch den Schlauch gedämpft werden.

    Bei gleichmäßigem Druck dauert die Injektion ca. 3 – 5 Minuten. Dabei erfolgt die Injektion in
    einem 45°-Winkel.

    Die Injektionsstelle kann bei Bedarf (z. B. aufgrund von Schmerzen) während der Behandlung einmal gewechselt werden. In dem Falle sollte eine zweite Einstichstelle auf der gegenüberliegenden Seite des Abdomens gewählt werden, um die restliche Dosis zu verabreichen.

     

     

    Illustriertes Video SC

    Dosisreduktion

    Dosisreduktionen von DARZALEX® werden nicht empfohlen. Eine verzögerte Anwendung kann erforderlich sein, damit sich im Falle einer hämatologischen Toxizität die Zellzahl im Blut erhöhen kann. Für Informationen bezüglich der Arzneimittel, die in Kombination mit DARZALEX® angewendet werden, siehe entsprechende Fachinformationen. In klinischen Studien war keine Änderung der Rate oder Dosis von DARZALEX® Injektionslösung zur subkutanen Anwendung erforderlich, um die IRRs zu beherrschen.

     

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung. 

     

    Aufbewahrung der Durchstechflaschen

    Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
    Nicht einfrieren.
    In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

    Dauer der Haltbarkeit

    Ungeöffnete Durchstechflasche: 1 Jahr.
    Während der Dauer der Haltbarkeit kann das Arzneimittel in der ungeöffneten Durchstechflasche einmalig für bis zu 24 Stunden bei Raumtemperatur (≤ 30 °C) aufbewahrt werden. Sobald das Produkt aus dem Kühlschrank entnommen wurde, darf es nicht wieder in den Kühlschrank zurückgestellt werden (siehe Abschnitt 6.6 der Fachinformation).

    Vorbereitete Spritze

    Die chemische und physikalische Stabilität in der vorbereiteten Spritze wurde über einen Zeitraum von 4 Stunden bei Raumtemperatur bis zu 30 °C und bei Raumlicht nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode des Öffnens schließt ein mikrobielles Kontaminationsrisiko aus. Falls das Arzneimittel nicht unmittelbar verwendet wird, liegen die Aufbewahrungszeiten und - bedingungen in der Verantwortung des Anwenders.

    Entsorgung

    Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

     

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung. 

     

    Patienten sollten hinsichtlich der IRRs überwacht und beraten werden. In klinischen Studien kam es bei etwa 11 % der Patienten zu einer IRR. Die IRRs traten am häufigsten nach der ersten Injektion auf und waren meistens vom Grad 1 – 2. Es traten keine Ereignisse vom Grad 4 auf. Bei nachfolgenden Injektionen wurden bei weniger als 1 % der Patienten IRRs beobachtet. Die mediane Zeit bis zum Auftreten der IRRs nach der DARZALEX®-Injektion betrug 3,7 Stunden. Verzögerte IRRs wurden bei weniger als 1 % der Patienten beobachtet.

    Umgang mit Infusionsreaktionen

    • Um das Risiko von IRRs zu reduzieren, soll vor der Injektion eine Prämedikation sowie zur Prävention verzögerter IRRs eine Postmedikation erfolgen.
    • Zu den schweren Reaktionen gehörten Bronchospasmus, Hypoxie, Dyspnoe, Hypertonie und Tachykardie.
    • In klinischen Studien war keine Änderung der Rate oder Dosis von DARZALEX® Injektionslösung zur subkutanen Anwendung erforderlich, um die IRRs zu beherrschen.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung. 

     

    Durch die subkutane Verabreichung kann es zu Reaktionen an der Einstichstelle (ISRs) kommen. In klinischen Studien traten bei etwa 8,2 % der Patienten ISRs auf. Es kam nur zu Reaktionen vom Grad 1 – 2, Reaktionen vom Grad 3 oder 4 traten dagegen nicht auf. Die häufigsten (≥ 1 %) ISRs waren Erytheme, Verhärtung an der Injektionsstelle und Juckreiz.

    Umgang mit Reaktionen an der Einstichstelle

    • Wenn der Patient Schmerzen empfindet, sollte die Geschwindigkeit verlangsamt oder die Gabe pausiert werden.
    • Falls eine Minderung des Schmerzes auch bei Verlangsamung oder Pausierung nicht eintritt, sollte eine zweite Injektionsstelle auf der anderen Seite des Abdomens gesucht werden, um die restliche Dosis zu verabreichen.

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung. 

     

    Informationen zum Vorgehen und Methoden, die Interferenz von Daratumumab aufzuheben, um eine zeitgerechte Identifizierung geeigneter Blutkonserven sicherzustellen erhalten Sie in Materialien im Rahmen des Risk-Management-Plans.
    Zu den RMP-Materialien
    Der enge Informationsaustausch zwischen Patient, Arzt, Transfusionsmediziner/Labor und ggf. Referenzlabor ist für die Versorgung von Daratumumab-Patienten mit kompatiblen Blutprodukten von großer Bedeutung.

    Neben einer Broschüre für Transfusionsmediziner und Labore steht auch Ärzten, die Patienten mit Daratumumab behandeln, eine entsprechende Broschüre zur Verfügung. Darüberhinaus erhalten Daratumumab-Patienten einen Patientenausweis.

     

    Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Fachinformation DARZALEX® 1800 mg Injektionslösung. 

     

    Quellen

    1. Aktuelle Fachinformation DARZALEX® 1.800 mg Injektionslösung

    2. Buhren BA et al. Eur J Med Res. 2016;21:5.

       

     

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