Empfehlung unabhängig vom IgHV-Status: IMBRUVICA® wird für alle therapiebedürftigen Patienten in der Erstlinie als Therapieoption empfohlen1


Subgruppenanalyse des 5-Jahres-FU der RESONATE-2-Studie gibt Hinweise auf PFS-Benefit vs. Chlorambucil bei IgHV mutiertem und unmutiertem Status*,1

  • Sowohl Patienten mit mutiertem als auch unmutiertem IgHV-Status haben unter IMBRUVICA® einen Benefit in Bezug auf das progressionsfreie Überleben vs. Patienten unter Chlorambucil.

  • Das 5-Jahres-PFS betrug unter IMBRUVICA® bei Patienten mit unmutiertem IgHV-Status 67 % und bei Patienten mit mutiertem IgHV-Status 81 %.
  • Das mediane PFS wurde in beiden IMBRUVICA®-Subgruppen nicht erreicht vs. 9 Monate bei Patienten unter Chlorambucil mit unmutiertem IgHV-Status und 17 Monate mit mutiertem IgHV-Status.
  • Das Risiko für Krankheitsprogression oder Tod konnte unter IMBRUVICA® vs. Chlorambucil bei unmutiertem IgHV-Status um 90 % (HR = 0,105; 95 % KI: 0,058–0,190) und bei mutiertem IgHV-Status um 85 % (HR = 0,153; 95 % KI: 0,067–0,349) gesenkt werden.


Warum der IgHV-Mutationsstatus so wichtig ist

 

  • CLL-Patienten mit unmutiertem IgHV-Status haben häufig eine schlechtere Prognose als Patienten mit mutiertem IgHV-Status, die sich in einem höheren Progressionsrisiko und einer schlechteren Überlebensrate zeigt. 2,**
  • Der Großteil der therapiebedürftigen CLL-Patienten (67 %) besitzt einen unmutierten IgHV-Status3,*
  • Der Einsatz von Chemoimmuntherapien (FCR, BR) ist bei Patienten mit unmutiertem IgHV-Status mit einem kürzeren progressionsfreien Überleben assoziiert als bei Patienten mit mutiertem IgHV-Status4

​* Daten einer Metaanalyse aus 31 Studien

Die aktuellen Onkopedia-Leitlinien empfehlen IMBRUVICA® für alle therapiebedürftigen CLL-Patienten mit gutem oder reduziertem Allgemeinzustand in der Erstlinie – unabhängig vom IgHV-Status. Für Patienten mit unmutiertem IgHV-Status wird IMBRUVICA® als Therapie der ersten Wahl empfohlen.5

Das sagen die CLL-Experten zur Relevanz des IgHV-Mutationsstatus in der CLL-Erstlinientherapie

Die Experten Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer, Dr. med. Richard Schabath, Prof. Dr. Clemens Wendtner und Prof. Dr. Arthur Gerl bewerten die Relevanz des IgHV-Mutationsstatus in der CLL-Therapie.

 

 

 

 


 

 

Prof. Dr. Arthur Gerl

Facharztpraxis für Hämatologie und Onkologie, München

Welche Patienten eignen sich noch für CIT?


Wie bestimme ich den IgHV-Mutationsstatus meiner Patienten?

Praktische Aspekte für die IgHV-Status-Bestimmung – erläutert von Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer und Dr. med. Richard Schabath
 

 

 

 


 

Onkopedia-, iwCLL- und S3-Leitlinien empfehlen: IgHV-Status einmalig# vor Beginn einer CLL-Therapie testen5,6,7

# Der IgHV-Status eines CLL-Patienten bleibt im Krankheitsverlauf stabil. Das Testen vor Therapiebeginn ist nur einmal erforderlich.
 

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Quellen

  1. Burger JA et al. Long-term efficacy and safety of first-line ibrutinib treatment for patients with CLL/SLL: 5 years of follow-up from the phase 3 RESONATE-2 study. Leukemia 2019. doi: 10.1038/s41375-019- 0602-x. [Epub ahead of print]
  2. Parikh SA et al., Blood 2016;127:1752-1760.
  3. Mato A et al., Br J Haematol 2016;175:892-903.
  4. Eichhorst B et al., Lancet Oncol 2016;17:928-942.
  5. Onkopedia Leitlinie CLL, Stand April 2019, onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/chronische-lymphatische-leukaemie-cll/@@view/pdf/index.pdf, letzter Zugriff Juni 2019.
  6. S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL), leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/chronische-lymphatische-leukaemie-cll/ letzter Zugriff Juni 2019.
  7. Hallek M et al., Blood 2018;131:2745-2760.