Wie wirkt sich pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) auf das Leben von Patienten aus?

Patienten und pflegende Angehörige sind sich einig: PAH hat einen wesentlichen Einfluss auf den Alltag beider Gruppen.

Obwohl bekannt ist, dass die PAH mit einer ausgeprägten Morbidität und Mortalität einhergeht, wird die Belastung auf Patienten und Angehörige oft unterschätzt. Eine internationale Erhebung zeigte, dass sich der Einfluss unter anderem auch in der Erwerbstätigkeit und beim Einkommen zeigte. 73 % der Patienten gaben sogar an, dass ihr Haushaltseinkommen verringert war und in den meisten Fällen unterhalb des Durchschnittseinkommens lag.1

Wesentlicher Einfluss der PAH auf den Alltag

Abb. 1: Bei einem Großteil der Patienten und pflegenden Angehörigen hat die PAH Einfluss auf die Erwerbstätigkeit.1

 

Auch im sozialen Bereich führt PAH oft zur Isolation der Patienten

„Meine Freundin hat gesagt „Ich hätte gerne Deine Art von Hochdruck“ und das hat mich wirklich sauer gemacht. Sie glaubt ich sitze den ganzen Tag nur zu Hause rum.“

Zitat eines PAH-Patienten1

Ein weiteres Ergebnis der Erhebung war, dass das Gefühl der Isolation, was mehr als die Hälfte der Patienten beschrieb, in vielen Fällen aufgrund mangelnden Wissens des Umfeldes über die Erkrankung und deren Auswirkungen ausgelöst wurde.

 

Ursachen für das Gefühl der Isolation

Insgesamt kam die internationale Studie zu dem Schluss, dass neben den körperlichen Aspekten auch das emotionale und soziale Wohlbefinden der Patienten berücksichtigt werden sollte und die Versorgung von PAH-Patienten einen multidisziplinären Ansatz erfordert.

Ursachen Isolation bei PAH]

Abb. 2: Häufige Ursachen für das Gefühl der Isolation bei PAH1

 

 

Referenzen

1. Modifiziert nach “The impact of pulmonary arterial hypertension (PAH) on the lives of patients and carers: results from an international survey”; 2012. Erhältlich unter: https://www.phaeurope.org/wp-content/uploads/International-PAH-patient-a... (Letzter Zugriff: 20.10.2019).